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5.4. Gibt es Unterschiede zwischen den genetischen und den taxonomischen Methoden
in der Genauigkeit der Bestimmung?
Beispiele: Bei den Bryozoen wurde die heimische Art Amathia gracilis bestimmt, genetisch
hingegen Amathia tertia. Morphologisch wurde die nicht-heimische Art Bugulina stolonifera
detektiert, genetisch wurde diese und zusätzlich die heimische Art Bugula neritina erfasst. Die
heimische Art Conopeum seurati wurde morphologisch erfasst, genetisch hingegen die nicht-
heimische Art Conopeum tenuissimum.
Bei den Amphipoden wurde die nicht-heimische Art Jassa marmorata morphologisch bestimmt,
genetisch wurden jedoch die 2 Arten J. marmorata und J. slatteryi (beide Neobiota) detektiert.
Morphologisch wurde der heimische Amphipode Melitta palmata bestimmt, genetisch wurde
neben M. palmata auch die nicht-heimische Art Melita nitida detektiert. Morphologisch wurde
die Art Aora gracilis bestimmt, wobei genetisch nur eine Zuordnung bis zur Familie Aoridae
gen. sp. erreicht wurde, sodass diese Art als ‚genetisch nicht detektiert‘ gilt.
Die Ascidie Botrylloides violaceus wurde durch beide Methoden bestimmt, genetisch auch
zusätzlich Botryllus schlosseri. Chamaesipho columna wurde fälschlicherweise mit der
genetischen Methode detektiert (siehe Absatz 3.6.1).
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