accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Molekularbiologische Ansätze im traditionellen Monitoring - der behördliche Blick

ME 
Expertennetzwerk 
Wissen Können Handeln 
5.1. Welche Wasserorganismen werden mit traditionellen Methoden (RA, 
JHP) und welche mit molekularbiologischen Methoden (DNA-Metabarcoding) 
erfasst? 
Prinzipiell können alle Organismen sowohl morphologisch als auch genetisch 
erfasst werden. Unterschiede zwischen den Methoden ergeben sich im zeitlichen 
Aufwand und den Kosten. 
Die Aufgabe der morphologischen Bestimmung war, mit Hilfe der Rapid 
Assessment Methode die Makrofauna-Organismen zu bestimmen und Neobiota zu 
detektieren. Die genetische Methode zielt auf die Amplifizierung eines 
Genfragmentes (COl-Gen) aus der Gesamt-DNA einer Probe. Es wird nicht 
unterschieden zwischen Meiofauna, Makrofauna oder Plankton, weder zwischen 
Adulten, Larven oder Eiern (bzw. Gewebe-Reste und DNA-Spuren). 
Insgesamt wurden 84 Arten identifiziert, 70 Arten genetisch und 34 Arten 
morphologisch. Etwa ein Drittel der Arten (20 Arten) wurden durch beide Methoden 
detektiert (Abb. 3.5.1). Unter den genetisch detektierten Arten befinden sich auch 
Zugehörige der Meiofauna- oder Planktongruppe (-8 Arten), die morphologisch 
nicht erfasst wurden, da es nicht zur Aufgabenstellung gehörte. 
> 
5
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.