Kurz zusammengefasst - das Jahr 2022
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3t - das Jahr 2022
Yitze, Sturmfluten und extremes Niedrig-
Nasser waren ein Thema, dass das BSH
2022 intensiv beschäftigte. Neben klima-
2edingen Auswirkungen auf die Meere
stand das Thema Unterwasserschall, ein
für die Meere wichtiges Thema, im Fokus.
=s ist für die Nutzung der Meere durch die
Schifffahrt, für die Seevermessung mittels
ıydroakustischer Verfahren und die
=rrichtung von Offshore-Windenergie-
anlagen relevant. Forschungsteams des
3SH waren dazu an Projekten sowohl zu
Impuls als auch zu Dauerschall im Meer
geteiligt. Die Ergebnisse fließen in die
veiteren Anstrengungen ein, den Schutz
And die notwendige Nutzung der Meere
auszubalancieren.
Im Bereich der Offshore-Windenergie
legte das BSH 2022 den Entwurf des
neuen Flächenentwicklungsplans vor.
Er soll die räumlichen Grundlagen zum
Erreichen dieser Ziele schaffen. Konsulta-
‘jonen und Abstimmungen wurden bereits
durchgeführt, das Inkrafttreten ist für
Januar 2023 vorgesehen.
Forensische Ermittlungen auf See wie zum
Beispiel bei Ölverschmutzungen werden
dank KI schneller und effizienter. Ergeb-
nisse aus einem Forschungsprojekt dazu
stellte das BSH Partnerbehörden zur
Verfügung. Die Möglichkeit, Steine am
Meeresboden mithilfe von KI effizienter zu
identifizieren, war Bestandteil der For-
schungsarbeiten des BSH.
Auch im Bereich Emissionen und deren
Jberwachung gab es 2022 weitere Ent-
Wwicklungen. Dazu gehörten 2022 die
drohnengestützte Messung von Schiffs-
emissionen aus der Luft, ebenso wie die
Jntersuchung, welche schädlichen Aus-
wirkungen die Einleitungen haben, die
Schiffsabgaswäscher, sogenannte Scrub-
9er, ins Meer bringen. Auch untersucht
1at das BSH, welche umweltrelevanten
Stoffe durch Korrosionsschutzanwendun-
Jen, etwa an Offshore-Windkraftanlagen,
ader Biofouling-Anstriche von Schiffen im
Meerwasser freigesetzt werden.
Zu emissionsärmerer Schifffahrt trägt eine
effiziente Planung der Schifffahrtsrouten
bei, die einen geringeren Treibstoffver-
brauch ermöglicht. Dies setzt eine genaue
<enntnis der Wassertiefe voraus. In der
Ostsee gab es im Rahmen eines EU-Pro-
‚ekts zur Seevermessung nun eine Eini-
gung über das einheitliche Baltic Sea
Chart Datum 2000, das noch genauere
und harmonisierte Angaben über die
Seetiefe ermöglicht