‘2 Schall im Meer
aine Umgebung des operativen Monito-
ings übertragen werden. Dafür bildete
sich im November 2022 bei OSPAR eine
Arbeitsgruppe unter Leitung von Forsche-
innen und Forschern aus den Niederlan-
den und Deutschland, Sie werden auf
Grundlage der Ergebnisse des Projekts
ein gemeinschaftliches Monitoringpro-
gramm koordinieren und weiterentwickeln.
_Lärmkarte
Schifffahrt und Wind
SOUNDSCAPE MAPS: SHIPPING + WIND (ANNUAL MEDIAN)
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Messstellen für Schall
in der Nordsee
Durch seinen länderübergreifenden
Ansatz hat das Projekt einen Beitrag zur
Jmsetzung der MSRL und der OSPAR-
Strategie für die Überwachung von
Jmgebungslärm geliefert. Es zeigte sich
deutlich, dass eine transnationale Zusam-
nenarbeit unerlässlich ist, um eine quanti-
fizierbare Übersicht der „Unterwasser-
schall-Geräuschkulisse“ der Nordsee zu
erhalten.
Harmonisierte Bewertungs-
grundsätze für Impulslärm
Die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie
(MSRL) strebt eine nachhaltige Nutzung
der Meeresumwelt an. Für die Beurteilung
des guten Umweltzustandes fordert die
Commission Decision (EU) 2017/848 eine
Harmonisierung der Bewertungskriterier
und -ansätze, die von den EU-Vertrags-
staaten genutzt werden. Diese Kriterien
und Ansätze können für die gesetzlicher
Aufgaben des BSH zum Ausbau der
Offshore-Windenergie relevant werden.
Das BSH ist im Rahmen der Umsetzung
der MSRL bezüglich des Themas Impuls
schall aktives Mitglied der Gremien von
OSPAR, HELCOM und der EU.
Im Rahmen einer vom BSH beauftragten
Studie zu Bewertungsansätzen für Unter-
wasserschallmonitoring im Zusammen-
hang mit Offshore-Genehmigungsverfah-
ren, Raumordnung und MSRL entstand
eine Methode zur kumulativen Auswertung
und Bewertung von impulshaftem Unter-
wasserschall im Sinne der MSRL. Nach
Präsentation in regionalen europäischen
Arbeitsgruppen von OSPAR, HELCOM
und der EU zeigte sich, dass dieser vor-
gestellte Methodenansatz die Anforderun-
gen der MSRL an eine Bewertung des
guten Umweltzustands (GES) erfüllt. Nach
Ansicht der Mitglieder der Arbeitsgrupper
bietet er eine pragmatische und univer-
selle Lösung an, die viele EU-Anrainer der
Nordsee, der Ostsee und des Mittelmee-
res übernehmen möchten. Die EU-Gre-
mien empfahlen daraufhin, im Rahmen
eines europäischen Vorhabens diese
Methode so zu optimieren und weiterzu-
entwickeln, dass sie auf alle europäischen
Regionen übertragen werden kann. Diese
Weiterentwicklung soll mithilfe von regio-
nalen Fallstudien unter Beachtung von
regionalen Besonderheiten der Meeres-
umwelt und der akustischen Eigenschaf-
ten erprobt werden.