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Full text: Exoten im Bewuchs \u2013 Bedeutung der Freizeitschifffahrt für die Verbreitung nicht-einheimischer Arten

Ergebnisse und Erkenntnisse 15 
Insekten; 3% 
Algen; 6% 
Vielborster: 6% 
Nesseltiere: 6% 
Schwämme: 6% 
Krebstiere; 53% 
Ringelwürmer; 6% 
Mollusca: 12,50% 
Abbildung 4-6 | Übersicht der Neobiota - Artengruppen 
Mit 17 (53 %) verschiedenen nicht-einheimischen 
Arten stellten die Krebstiere (Crustacea) die größte 
Artengruppe dar, gefolgt von Weichtieren (Mol- 
/usca) wie Muscheln mit 12,5 %. Die Abbildung 4-6 
zeigt eine Übersicht der Verteilung weiterer Arten- 
gruppen. 
(c) Mehr als die Hälfte der erfassten Neobiota 
waren Krebstiere. 
4.3.1 
\- häufigsten Exoten im Bewuchs der Ost- 
f 
Die Organismen von 33 Sportbooten, einem Haus- 
boot, einem Schwimmponton und sechs Besied- 
lungsplatten wurden taxonomisch bestimmt. Die 
Platten aus dem Yachthafen „Baltic Sea Resort“ 
wurden aufgrund falscher Probenhandhabung nicht 
ausgewertet. 
Die Brackwasser-Seepocke (Amphibalanus improvti- 
sus) wurde in 97 % der Proben gefunden und war 
damit der am häufigsten gefundene Neobiont, 
gefolgt von Sinelobus sp. nov. (54 %) und dem 
<eulenpolypen (Cordylophora caspia, 31 %). 
Den stärksten Bewuchs bildeten häufig nur zwei 
Arten aus. Die Gemeine Miesmuschel (Mytilus 
edulis), eine einheimische Art und die Brackwasser- 
Seepocke (Amphibalanus improvisus) aus (Abbil- 
dung 4-7). Vor allem am Heck und in den Nischen 
‚yurden dichte, festhaftende Gemeinschaften beider 
Arten gefunden. Einige Boote in der Kieler Förde 
yaren von dichten, tropfenförmigen und teilweise 
mehrere Dezimeter großen „Miesmuscheln-Kolo- 
nien“ bewachsen. Dagegen stellte die Brackwas- 
ser-Seepocke, durch extrem festsitzenden und 
dichten Bewuchs mancher Orts die dominante und 
oroblematische Art dar.
	        
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