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Volltext: Fusion of measured and synthetic sound speed profiles

Quantitative Bildsequenzanaiyse 
im Umweltmonitoring 
Hans-Gerd Maas 
Bildgebende Verfahren aus Photogrammetrie und Fernerkundung stellen eta- 
blierte Werkzeuge für das Monitoring von Umweltprozessen unterschiedlicher 
Zeitskalen auf lokalen, regionalen und globalen räumlichen Skalen dar. Die 
räumliche Natur von Bildern qualifiziert sie unmittelbar für spatio-temporale 
Analysen, durch Stereoverfahren werden dreidimensionale quantitative Mes- 
sungen möglich, und durch die Verwendung multispektraler Kameras können 
vielfältige Attribute bestimmt werden. Die Anwendung von Verfahren der Bild- 
analyse erlaubt eine weitgehende Automatisierung von Messaufgaben, und die 
konsequente Anwendung von Verfahren der geometrischen und stochastischen 
Modellierung ermöglicht zusammen mit Verfahren der Selbstkalibrierung ein 
hohes Genauigkeitspotenzial (Luhmann et al. 2016). 
Neben luftgestützten Systemen auf Flugzeugen oder UAVs kommen in der 
Photogrammetrie zunehmend auch statische oder bewegte terrestrische bildge- 
bende Sensoren als Einzelsysteme oder als Teil eines Geosensornetzwerkes zum 
Einsatz. Insbesondere statische Systeme erlauben dabei eine fast beliebig hohe 
zeitliche Auflösung bei der Analyse von Umweltprozessen. Der Beitrag stellt 
exemplarisch zwei Anwendungsbeispiele photogrammetrischer Verfahren der 
quantitativen Bildsequenzanalyse im Umweltmonitoring vor. 
= Glacier Lake Outburst Floods (GLOFs) stellen angesichts des Rückgangs von 
Gletschern in vielen Gebieten der Welt ein Umweltrisiko mit einem stark zu- 
nehmenden Gefahrenpotenzial dar (siehe Abb. 1). GLOFs können entstehen, 
wenn durch Gletscher aufgestaute Seen sich einen Weg unter dem Gletscher 
hindurch bahnen. Diese Seen entleeren sich dadurch in kurzer Zeit und füh- 
ren zu Flutwellen und Überschwemmungen in größeren Gebieten talabwärts. 
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Abb. 1: Gletscherrandsee im nördlichen patagonischen Eisfeld 
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