Baschek/Brehm: Möglichkeiten der Fernerkundung für Hydrographie und Gewässerkunde
Abb. 2: Drohnenaufnahme (© GEOCOPTIX GmbH, mDRONES4rivers) und Klassifikation
von Vegetation und Substrattypen
Felderhebungen. Gleichzeitig können räumlich detaillierte Informationen über
Ökosysteme an Bundeswasserstraßen generiert und visualisiert werden (Abb. 2).
5 Zusammenfassung und Ausblick
In diesem Beitrag wurde deutlich, dass Fernerkundung für die Erhebung und
Verwendung einer Vielzahl von gewässerrelevanten Parametern einen Mehr-
wert liefern kann. Zukünftig wird sich das synergetische Gesamtbild aus in-situ-
Messungen, Fernerkundung und - als drittes Element - numerische Modelle
noch vereinheitlichen und zu einem verbesserten Systemverständnis beitragen.
Neuere Sensoren und anwendungsorientierte, kombinierte Produkte werden die
Angebotsseite erhöhen und Produkte z.B. zur Wasserqualität könnten verstärkt
in die Umweltberichterstattung einfließen.
Literatur
Baschek, B., Fricke, H., Dörnhöfer, K., Oppelt, N. (2018a): Grundlagen und Möglich-
keiten der passiven Fernerkundung von Binnengewässern. In: Handbuch angewandte
Limnologie, Wiley-VCH. DOI: 10.1002/9783527678488.hbla2018001.
Baschek, B., Brehm, T., Winterscheid, A. (2018b): Satellitenunterstützung für das Trü-
bungsmonitoring an Bundeswasserstraßen. In: Ehlert, I., Schweitzer, C. (Hrsg.): Co-
pernicus für das Umweltmonitoring. www.bsh.de/DE/PUBLIKATIONEN/_Anlagen/
Downloads/Meer_und_Umwelt/Weitere_Publikationen/Copernicus-fuer-das-
Umweltmonitoring.pdf.
Carbonneau, P,, Piegay, H. (2012): Fluvial Remote Sensing for Science and Management,
Wiley-Backwell.
CODE-DE (2022): https://code-de.org/de/, letzter Zugriff 04/2022.
Copernicus (2022): https://www.d-copernicus.de/, letzter Zugriff 04/2022.
DVW-SCHRIFTENREIHE = Band 102/202}
3 Nikner-Verla.