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Full text: Fusion of measured and synthetic sound speed profiles

Baschek/Brehm: Möglichkeiten der Fernerkundung für Hydrographie und Gewässerkunde 
Tab. 1: Beispielhafte, mit Hilfe von Fernerkundung (plattformabhängig) 
bestimmbare Parameter und Anwendungsbereiche der Fernerkundung für 
Hydrographie und Gewässerkunde 
Gewässer 
Gewässergüteparameter 
(Temperatur, Trübung, 
Chlorophyll-a, etc.) 
z.B. zur Beurteilung des 
Gewässerzustandes, Se- 
diment- und Baggergut 
managements oder zur 
Warnung bei Entwick- 
lungen von Cyanobakte- 
rien in Badegewässern. 
Monitoring von Ver- 
schmutzungen durch 
Öl, andere filmbilden- 
de Chemikalien oder 
Makroplastik z.B. zur 
Untersuchung von Quel- 
len, Verbreitung und 
Einleitung von Gegen- 
maßnahmen. 
Geometrische Informa- 
tion zur Ausdehnung 
von Gewässern z. B. 
bei Extremereignissen, 
Wasserspiegellagen/ 
Meeresoberfläche und 
aus „optisch“ flachen 
Gewässern Tiefeninfor- 
mation. 
Uferbereiche und 
Bauwerke 
Monitoring von Vegeta- 
tion und Hydromorpho- 
logie zur Erfassung von 
Zustand und Verände- 
rung z.B. als Beitrag zur 
Beurteilung von Ent- 
wicklungsmaßnahmen 
an Gewässern. 
Erstellung von digitalen 
Geländemodellen als 
Basisinformation für 
vielfältige weitergehende 
Auswertungen. 
Monitoring von Zustand 
und Veränderung von 
Bauwerken und Boden- 
bewegungen. 
Einzugsgebiete 
Großflächige hydrolo- 
gisch relevante Parame- 
ter (Eis- und Schneebe- 
deckung, Bodenfeuchte, 
Niederschlag) z.B. zur 
Validierung oder für die 
Assimilation in nume- 
rische, hydrologische 
Modelle. 
Für Einzugsgebiete gibt 
es eine Vielzahl weiterer 
Parameter, wie z.B. 
Landnutzung, Land- 
bedeckung, Geländemo- 
delle, Bodenbewegung, 
die auch ohne Gewäs- 
serbezug verwendet 
werden — aber zudem 
für die Betrachtung 
von Einzugsgebieten 
relevant sind. 
Informationen zu 
Strömungsmustern und 
zur Querdurchmischung 
von Fließgewässern. 
7 hf 
DVW-SCHRIFTENREIHE = Band 102/2022 
5 Wißner-Verlas
	        
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