Mader et al.: Laserbathymetrie in küstennahen Bereichen der Nordsee ...
E FWF1 FWFZ2 FWF3 (FWF4 FWF5 \stacked FWF
1 EL. KL A MER, ES ‘Nasseroberfläch-
aSuchkorridor
\Gewässerboden
A
stacked Full-Waveform
— Ful-Waveform.
Jö Jokalr Maxima:
Signifikanz.
kr
„Peakbreite
AS
Samples
Anzahl an Samples
Abb. 3: Grundprinzip des signalbasierten FWF-Stackings, angewandt auf ALB-FWFs
(Mader et al. 2021): Nach einer Analyse der stacked FWF (rot) wird um das darin gefun-
dene Pseudo-Gewässerbodenecho ein Suchkorridor definiert (grün). Innerhalb dieses
Bereichs werden Wasserbodenechos in den ursprünglichen FWFs gesucht (schwarz;
Abschnitt 2.4).
2.3 Volumetrisches Full-Waveform Stacking durch Nutzung
von Ortho-Full-Waveforms
Beim volumetrischen FWF-Stacking wird die Zuordnung dicht benachbarter
ALB-Messung mittels einer lokalen Voxelraumrepräsentation realisiert (Abb. 4).
Im Gegensatz zum signalbasiertem FWF-Stacking (Abschnitt 2.2), ist die Nach-
barschaftsdefinition der FWFSs nicht mehr nur auf die Wasseroberfläche be-
grenzt, sondern kann in einem kartesischen System für die gesamte Wassersäule
gewährleistet werden.
Die Überführung der FWF-Daten in den Voxelraum erfolgt über die Georefe
renzierung der Intensitätsinformationen der FWF-Daten durch eine Projektion
in das entsprechende Voxel (Abb. 5a). Als Prozessierungseinheit werden verti-
Voxe:
S.
5
A
rrozessierun!
einhe;
B Li
LS BES
ES
BAER ZA S Es
Abb. 4: Schematische Darstellung eines Gewässers im Voxelraum: Vertikal angeordnete
Voxel bilden eine die Wassersäule repräsentierende Voxelsäule, welche als Prozessierungs-
einheit verwendet wird.
U Wilsrier-Velıa
3and 102/2022 #@®@ DVW-SCHRIFTENREIHE
IZı