Miggelt/Berlin: Gewässervermessung in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung ...
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Abb. 2:
Fächerecholot-Prinzip
am Beispiel „Peilschiff
Grimmershörn“
z
fenheit von Objekten im Gewässer (z. B. Hindernissuche) sowie zur Topographie
der Wasseroberfläche.
In der WSV ergeben sich die Aufgaben für die Gewässervermessung aus der
Eigentümerverpflichtung des Bundes (Verkehrssicherung) und aus verschie-
densten Maßnahmen zu Betrieb und Unterhaltung und dem Aus- und Neubau
der Bundeswasserstraßen - zunehmend auch als Datengrundlage für Maßnah-
men der ökologischen Durchgängigkeit und Maßnahmen zur Abladeoptimie-
rung, vgl. Masterplan Binnenschifffahrt - Abladeoptimierung Mittelrhein.
Die Jahrespeilaufgabe (Peilvorgabe) bildet das planbare Auftragsvolumen für
alle Bedarfsträger ab. Die erfassten Peildaten werden aufbereitet, verwaltet, ana-
lysiert und die Ergebnisse in Produkten dargestellt (Abb. 3 und Abb. 4).
Die Endprodukte sind beispielsweise:
Profile
Tiefenschichtenpläne
Tiefenlinien- und/oder Tiefenzahlenpläne
Maschendarstellungen
Schummerungspläne
Differenzpläne
3D-Modelle
Georeferenzierte Sidescandarstellungen
1.2.2 Schiffe, Messsysteme und Fachpersonal
Die WSV führt die Aufgaben der Gewässervermessung mit eigenem Fach-
personal aus. Zur Peildatenerfassung auf den Wasserstraßen kommen spe-
zialisierte Peilschiffe zum Einsatz (Abb. 5), im Binnenbereich ergänzt durch
U Wilsrier-Velıa
3and 1102/2027 @® DVW-SCHRIFTENREIHE
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