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Die maritime Branche
2013 wurde zusätzlich die Stiftung
‚Schifffahrtsstandort Deutschland“ einge-
‘ichtet. Um den Nachteil auszugleichen,
der für den Schifffahrtsstandort Deutsch
and durch eine Ausflaggung entsteht,
Nuss entweder auf dem ausgeflaggten
Schiff ausgebildet oder ein Ablösebetrag
vgezahlt werden. Die Ablösebeträge sind
an die Stiftung zu entrichten. Die Stiftung
setzt diese für die Ausbildung von Schiffs-
nNechanikerinnen und -mechanikern,
Technischen und Nautischen Offiziers-
assistentinnen und -assistenten sowie die
Qualifizierung von Offizierinnen und Offi-
zieren ein.
2017 wurde die Schifffahrtsförderung des
3Zundes Teil des Gesamtpakets der Bun-
desregierung zur Steigerung der Attrakti-
vität der deutschen Flagge und zum Erhalt
Maritimen Knowhows für den Schifffahrts-
standort Deutschland. Während die Aus-
ailldungsplatzkostenförderung unverän-
dert blieb, wurde die Förderkulisse der
_Ohnnebenkostenförderung umgestellt
von Pauschalbeträgen für einzelne Bord-
positionen auf die passgenaue Erstattung
der vom Arbeitgeber zu zahlenden Bei-
träge in die deutsche Sozialversicherung.
Das Gesamtpaket der Bundesregierung
war für fünf Jahre geschnürt worden und
stand unter einem Evaluierungsvorbehalt.
Diese Evaluierung fand 2020 statt und
kam zu dem Ergebnis, das Paket habe
seine Ziele erreicht. Zwar sei die Gesamt-
zahl der Schiffe im deutschen Eigentum
und auch unter deutscher Flagge gesun-
ken, allerdings wäre die Abnahme ohne
das Gesamtpaket noch gravierender
gewesen. Zudem sei es gelungen, die
Beschäftigung deutscher Seeleute zu
stabilisieren, wodurch zu dem Ziel des
Erhalts maritimen Knowhows beigetragen
wurde.
'ım Ergebnis verlängerte die Bundesrepu
blik Deutschland das Gesamtpaket und
damit auch die Schifffahrtsförderung um
sechs weitere Jahre.
Jas BSH in Hambura
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NDESAMT FÜR
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