Spurenmetalle im Wasser
Die Ergebnisse der Messungen von
Aluminium, Zink, Indium, Gallium, Blei
und Cadmium in den Wasserproben sind
in Tabelle 1 dargestellt (siehe Anhang).
Zum Vergleich dienen die Konzentrationen
der Elemente aus der langjährigen Meeres-
umweltüberwachung des Bundesamts
für Seeschifffahrt und Hydrographie. Da
Aluminium nicht im Rahmen der Mee-
resumweltüberwachung gemessen wird,
wurden hierfür Vergleichsdaten aus
Literaturstudien herangezogen.
in dem Gebiet N-4 zeigte sich insbe-
sondere in 2018 und 2020 ein Süd-
Nord Gradient in Bezug auf erhöhte
Konzentrationen von Aluminium, Zink,
Indium und Gallium im Wasser (siehe
Abbildung 2). Dies könnte auf eine mög-
liche Anreicherung entlang der vorherr-
schenden Süd-Nord-Strömung entlang
der Küste hinweisen.
Zudem zeigte sich für Zink eine starke
saisonale Abhängigkeit. Im Gegensatz
dazu wurden für die toxikologisch be-
sonders relevanten Elemente Cadmium
und Blei keine Konzentrationserhöhun-
gen nachgewiesen.
Zudem wurde festgestellt, dass es im Um-
feld von Windparks bei bestimmten Wetter-
lagen zu statischen Bedingungen kom-
men kann, welche den Austausch und die
Durchmischung des Wassers minimieren.
Dies führt wiederum dazu, dass sich die
Konzentrationen von korrosionsschutztyp-
ischen Elementen lokal erhöhen können.
Windparkgebiete
3_O6%
0.0114
E42
10
N.
N-1
Indium Konzentration
im Wasser [nha/L]
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N-2
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Niedersachsen
Externe Datenquellen: BKG
Geodätisches Datum: ETRS 82
Kartenprojektion: LAEA
BSH/O1