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Volltext: Klimaänderungen und Klimafolgebetrachtungen für das Bundesverkehrssystem im Küstenbereich

5. Ergebnisse 53 Abbildung 5-24: Januar 2012 (Ereignis Nr. 12) als Beispiel für die zwölf anhand von Beobachtungsdaten bwz. regionalisierten Daten im Zeitraum von November 1980 bis Oktober 2012 identifizierten Ereignisse mit kritischen Situationen in der Kanalbewirtschaftung (Wasserstände über dem Pegelnullpunkt 5,40 m an einem oder mehreren Betriebspegeln (siehe Abbildung 4-2) und/oder einem hohen Gebietszufluss. „BEO“ bezeichnet die Beobachtungen, „Qzu“ den Zufluss aus dem Einzugsgebiet, „W“ den Wasserstand im NOK und „AP“ die Außenpegel (somit die Wasserstände in Nord- bzw. Ostsee). 3.) Sensitivitätsuntersuchungen ? Untersuchung des Einflusses der Spannweite von drei unterschiedlich ermittelten Einzugsgebiets- zuflüssen zum Kanal (auf der Basis von Beobachtungsdaten regionalisierte Stundenwertreihe und Tageswertreihe sowie mit dem Wasserhaushaltsmodell simulierte Tageswertreihe) auf die Simula- tion der Kanalwasserstände. ? Untersuchung des Einflusses der Wahl der Entwässerungsorgane am Standort Brunsbüttel (4 Schütze, 8 Schütze und 16 Schütze) auf die Simulation der Kanalwasserstände. Die Ergebnisse wurden bereits veröffentlich (Ebner von Eschenbach 2017) und werden daher hier nur kurz zusammengefasst: „Die Unsicherheiten in der Simulation der Wasserstände im Kanal bedingt durch den abgeschätzten (und nicht tatsächlich messbaren) Gebietszufluss liegen in der gleichen Größenordnung (ca. 17 cm) wie die Annahmen zur Entwässerungsleistung bei Wasserstandsdifferenzen von beobachteten Au- ßen- und Binnenpegel. Die Untersuchungen erfolgten für zwei kritische Bewirtschaftungsereignisse Januar 2007 und Januar 2012 (S.128)“ (ebd.). 4.) Ableitung von Szenarien für den Klimawandel Veränderung der Meteorologie und somit Veränderung des Zuflusses aus dem Einzugsgebiet: Die Unter- suchungen der Wasserbewirtschaftung des Kanals unter Klimawandel erfolgen unter Berücksichtigung der zwei Klimaszenarien: Klimaschutzszenario und Weiter-wie-bisher-Szenario. Die Änderungssignale für die meteo- rologischen Größen (Niederschlag, Lufttemperatur und Sonnenscheindauer) wurden dem Klimareport Schleswig-Holstein (DWD 2017) entnommen.
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