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Volltext: Klimaänderungen und Klimafolgebetrachtungen für das Bundesverkehrssystem im Küstenbereich

42 Schlussbericht des SP-108 Fokusgebiete Küsten, BMVI-Expertennetzwerk (2016–2019) Lage oder die Wassertiefe für die Unterschiede in der Anzahl verantwortlich sein könnte. Über alle Bojen- stationen ist keine Saisonalität der relativen Häufigkeit von Extremwellen erkennbar, während die Höhe der Extremwellen in den Wintermonaten erwartungsgemäß zunimmt (siehe Teutsch 2019). Es gibt ebenfalls keinen signifikanten Trend des Auftretens von Extremwellen in den Jahren 2011–2016. Abbildung 5-13: Lage der Messstationen in der südlichen Nordsee an denen Zeitreihen ausgewertet werden inkl. Der Anzahl gemessener Extremwellenim Verhältnis zur Gesamtzahl gemessener Wellen im untersuch- ten Zeitraum (Quelle: Teutsch 2019, dort Abbildung 3-1). Abbildung 5-14 zeigt, dass die Häufigkeit von Extremwellen im Datensatz bis zu einer relativen Höhe von H/Hs = 2,3 m einer theoretischen Forristall-Verteilung (Forristall 1978) entspricht. Höhere Extremwellen treten häufiger auf als nach der Theorie erwartet. Abbildung 5-14: Kumulative Häufigkeiten aller gemessenen Wellenhöhen (blau). Individuelle Wellenhöhen wurden hierfür mit der signifikan- ten Wellenhöhe der entsprechenden Zeitreihe normiert. Zum Vergleich sind die Forristall-Ver- teilung (gelb) und die Rayleigh-Verteilung (ge- strichelt) mit eingezeichnet (Quelle: Teutsch 2019, dort Abbildung 3-9). Ebenfalls wurde der Fragestellung nachgegangen, ob das Auftreten von Extremwellen abhängig ist von der signifikanten Wellenhöhe Hs, ob beispielsweise besonders extreme Extremwellen (mit H/Hs> 2,3) bei einer bestimmten Hs häufiger auftreten. Das Ergebnis ist in Abbildung 5-15 dargestellt. Es wird deutlich, dass
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