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Full text: Jahresbericht 2019-2020 - Zeit für Mee(h)r Innovation

Das BSH — Maritimer Dienstleister im Dienst für Schifffahrt und Meer 53 
Nautische Hydrographie 
Zur Vermessung der Seegebiete im deut- 
schen Hoheitsgebiet und für die Suche 
And Untersuchung von Unterwasserhin- 
dernissen wie Wracks, Gesteinsblöcker 
ader ähnlichem, legen die BSH-Schiffe 
‚ährlich zirka 12000 km mit Tiefenlotunger 
auf der rund 57 000 km? großen Wasser- 
‘Jäche des deutschen Anteils der Nord- 
und Ostsee zurück. Die Ergebnisse der 
Vermessungen fließen in die amtlichen 
Seekarten ein, die das BSH in Papierform 
nd als elektronische Seekarten heraus- 
gibt. Sie decken die deutschen Hoheits- 
Jewässer und die deutsche AWZ ab. 
Weitere nautische Veröffentlichungen sind 
Seehandbücher, Leuchtfeuerverzeich- 
1isse und der Nautische Funkdienst. 
Die Veröffentlichungen werden über die 
wöchentlich erscheinenden „Nachrichten 
für Seefahrer“ (NfS) kontinuierlich aktuali- 
siert. Alle nautischen Informationen wer- 
den im BSH komplett redaktionell und 
technisch bearbeitet. 
Datenverarbeitung und Bereit- 
stellung 
Datenbanken für die Erstellung digitaler 
Seekarten, für Vorhersagemodelle für die 
Wasserstände und für Driftberechnungen, 
aber auch zahlreiche Datenbanken mit 
Fachinformationen und Fachanwendun- 
gen sind rund um die Uhr im Betrieb. Alle 
Dienste und Produkte basieren auf Dater 
die das BSH erhoben, bereinigt und in 
Jnterschiedlichste Datenbanken einge- 
speist hat. Dabei handelt es sich um 
BSH-eigene, im Auftrag des BSH erho- 
bene oder dem BSH als nationalem 
Datenzentrum zur Verfügung gestellte 
Daten. In den Datenbanken werden sie 
langfristig gespeichert und gepflegt. 
Kooperationen 
Die Weiterentwicklung des eigenen Wis- 
sens, der Austausch von Daten und die 
gemeinsame Entwicklung von Modellen 
oder Produkten sowie auch die kontinuier- 
liche Verbesserung von Dienstleistungen 
Jnd Absprachen eines gemeinsamen 
Vorgehens sind Beispiele für die Ziele, die 
das BSH mit dem Aufbau von Kooperatio- 
nen verfolgt. Das BSH arbeitet eng mit 
allen Fachbehörden in Deutschland und 
im Ausland zusammen, die sich mit mari- 
imen Themen beschäftigen. Weitere 
<ooperationspartner sind Verbände und 
Umweltorganisationen. Das wissenschaft- 
liche Netzwerk umfasst Einrichtungen der 
Grundlagenforschung wie nationale und 
internationale Hochschulen und außer- 
universitäre Forschungseinrichtungen 
ebenso wie zum Beispiel Unternehmen 
oder Ressortforschungsreinrichtunger 
die angewandte Forschung betreiben. 
Segelboot vorm Bua einer Autofähre
	        
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