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Full text: Jahresbericht 2019-2020 - Zeit für Mee(h)r Innovation

3iofouling: Mobile Lebensräume für invasive Arten und Problem für den Klimaschutz 27 
Runder Tisch Biofouling 
Jm einen regelmäßigen Austausch von 
Informationen, Techniken, Praktiken und 
Aegularien im Bereich Biofouling-Manage- 
nNent zwischen Behörden, Politik, Indus- 
:rie, Klassifikationsgesellschaften und 
-orschung zu ermöglichen, initiierte das 
3SH 2019 mit Unterstützung des Verban- 
des Deutscher Reeder (VDR) den Runden 
Tisch Biofouling. Diese Veranstaltung wird 
<ontinuierlich weitergeführt. Sie stellt unter 
anderem einen wichtigen Baustein für die 
=rarbeitung von notwendigen Grundlagen 
für die nationale Umsetzung der IMO-Bio- 
fouling-Richtlinien und Handlungsempfeh- 
ungen dar und ist daher auch für die 
nationale Umsetzung der EU-Meeresstra- 
:egie-Rahmenrichtlinie im Bereich des 
Deskriptors 2 (Verhinderung der Ein- 
schleppung nicht-einheimischer Arten) 
-elevant. 
im internationalen Bereich agiert das BSH 
als strategischer Partner des GEF-UNDP 
IMO GloFouling-Projektes, einer global 
«oordinierten Initiative zur Bekämpfung 
des Biofoulings, in dem alle maritimer 
Sektoren adressiert werden, die mit die- 
sem Problem konfrontiert sind. Das Projekt 
soll unter anderem dazu beitragen, die 
Umsetzung der IMO-Biofouling-Guidelines 
weltweit zu unterstützen und dadurch zur 
Minimierung der Verbreitung invasiver 
Arten und zur Erreichung von UN-Zielen 
‚Ur nachhaltige Entwicklung (Sustainable 
Development Goals —- SDGS) beitragen 
Wissenschaftliche Unterstützung erfährt 
das GloFouling-Projekt, die IMO und das 
1OC (Intergovernmental Ozeanographic 
Comitee - I10C)} seit Herbst 2020 durch 
die neu eingerichtete GESAMP (Joint 
aroup of Experts on the Scientific Aspects 
of Marine Environmental Protection) 
Arbeitsgruppe 44 „Biofouling-Manage- 
ment“, die die Rolle von Biofouling aller 
maritimen Sektoren als Pfad für die Ein- 
schleppung und Verbreitung nicht-einhei- 
mischer Arten beleuchtet. Betrachtet 
werden zudem die Auswirkungen von 
Biofouling, Managementoptionen in den 
verschiedenen Bereichen, aber auch die 
:dentifizierung von Wissenslücken. Der 
Bericht dieser Arbeitsgruppe, In der sich 
18 Expertinnen und Experten aus Afrika. 
Asien, Australien, Europa, Nord- und 
Südamerika engagieren und die von 
Dr. Katja Broeg, Meeresbiologin im BSH 
geleitet wird, soll voraussichtlich Ende 
2021 vorliegen. 
Versagt das Biofouling Management, kommt es zu Massenbewuchs
	        
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