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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 42 (1914)

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an 
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1914. 
Dadurch wird. 
T+V = 3-0 (# +47 005 OR -+ 3A (02-4 #2 sin? 0) — 0(0' +4 0050) w00s 9 — 
— A Ww sin? 9 = 
=z 0 + 40060) {+4 0050— 20060} 43 A {02-4 wesin?@ 
— 20 sin? 0} = 
=> O(#-+g cos 6) | + (W—20)0060 } 43 A{ 02-4 @?—2w0) sinz@} 
1 2 1 1 © 
= w— ®) cos 6} — 5 Cats 043 Af O7 @—0fsinz@} 
Aw sintO= 
N 2.1 . 
=> {+ 0) 00} + A} O2 + (4 — 0 sin? 
— TS (Ccost@-+Asin?6) 
Durch Substitution in (26), in der q nacheinander durch ®, ® und W zu 
ersetzen ist, wird nun berechnet: 
TV) _ ad OTFEV) _ 
7 AA a A 
AA =of D’ + (4 —w)c0s9 } 
ME = {+ iw—w)0050 } cos 9 + A (#' — w)sin? © 
BE of D' -{-(#' — w) 008 @ |’ — w)+— sin O-+ A (W — 0) sin O+c0s 0 — 
— w6* (C cos 9 - — sin 0 + A sin 0 + cos 0) = 
= — {4 — 0)0050 {@ — 0)sin OA WW — oPsin 0000 
+0? (C— A) sin 0 cos 
T+V) _ 9 
BE 
TV) _ 
dab no 
33 
; (39) 
Das zweite Glied von (26) stellt offenbar vor die durch die Bewegkräfte 
und die Schwerkraft bei einer unendlich kleinen Veränderung von q verrichtete 
Arbeit, berechnet für die Einheitsveränderung von q und summiert über alle 
Massenteilchen des Systems, Bei dem Gyroskop von Foucault bestehen die 
äußeren Kräfte nur in den Auflagereaktionen, die stets eine Resultierende geben, 
gleich und entgegengesetzt der Resultierenden der Wirkung der Schwerkraft 
auf die Massenteilchen, d. i. dem Gewicht, und die ebenso wie diese in dem 
Schwerpunkt angreift, Infolgedessen bleibt der Schwerpunkt an seiner Stelle 
und die Arbeit beider Kräftesysteme ist gleich Null, während auch keine resul- 
tierende Kräftekoppel auftreten. Da außerdem Reibung und Luftwiderstand 
vernachlässigt werden können, fällt das 2. Glied von (26) somit gänzlich fort, 
und sind aus (26) und (34) bis (39) die folgenden Bewegungsgleichungen ab- 
zuleiten: | 
A840 {+8 — w)0089 }(y' — w) sin 8 — A (9 — wP sin 000680 — 
— w?(C— Alsin 8 cos 0 =0 
a{ 9 —(g— sin 000} C {Sg —w)0050 } 
(' — @) sin 9 — a? (C— A)sinOcosO =0 , 
d [ef —w)00s0 = 0 
adtL UN 1 
HE { PD 1’ — m) cos O } cos O9 + A (w' — w)sin2@ | =0 
Man erhält also 3 simultane Differentialgleichungen 2. Ordnung, die durch 
Integration ©, @ und w als Funktionen der Zeit erkennen lassen.
	        
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