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Teil B: Mindestanforderungen
Geologische Erkundung
Geologische Erkundung
Überwachung
Ziele
• Überblick über die bathymetrischen Ver
hältnisse
• Erfassung der lokalen Tiefenänderungen
(mögliche Kolkbildung)
Umfang
• Jeden WEA-Standort mindestens einmal
überdecken
• Entlang der in Frage kommenden Komponen
ten des Offshore-Windenergieparks (beidsei
tige Längsprofile)
• Mindestens 200 m auf jeder Seite
Zeitrahmen
• Einmalig
• Die ersten Jahre nach Fertigstellung 1 mal
pro Jahr, jeweils im Frühjahr
Methode
• Vermessungslot (Single Beam) bei relativ
ebenem Meeresboden oder Fächerecholot
(Multi-Beam) bei unruhigem Meeresboden
• Positionierung besser als 5 m + 5 % der
Wassertiefe sowie
• Genauigkeit für reduzierte Tiefen nach IHO
Standards for Hydrographie Surveys, S-44,
Order 1b Surveys
• Fächerecholot (Multi-Beam)
• Positionierung besser als 5 m + 5 % der Was
sertiefe sowie
• Genauigkeit für reduzierte Tiefen nach IHO
Standards for Hydrographie Surveys, S-44,
Order 1a Surveys
Ergebnis
darstellung
• Bathymetrische Karte der vermessenen
Bereiche
• Wassertiefen müssen Wasserschalllauf
zeitbereinigt und auf SKN bezogen darge
stellt werden (Beschickung)
• Daten sind zusätzlich in digitaler Form ab
zuliefern
• Bathymetrische Karte der vermessenen Be
reiche
• Wassertiefen müssen Wasserschalllaufzeit
bereinigt und auf SKN bezogen dargestellt
werden (Beschickung)
• Daten sind zusätzlich in digitaler Form abzu
liefern
Tabelle 3: Anforderung an die Echolotvermessung (Vermessungslot, Fächerecholot)
Geologische Erkundung
Überwachung
Ziele
• Überblick über die vorkommenden Sediment
typen und -Strukturen.
• Verifizierung bzw. Kalibrierung der Interpreta
tion durch Greiferproben („ground truthing“)
• Erfassung von Erosionsflächen bzw. Kol
ken und Hindernissen.
• Verifizierung bzw. Kalibrierung der Inter
pretation durch Greiferproben („ground
truthing“)
Umfang
• Jede der in Frage kommenden Komponen
ten des Offshore-Windenergieparks minde
stens einmal überdecken
• In Gebieten mit heterogener Sedimentbede
ckung flächendeckend
• Mindestens 200 m auf jeder Seite
Zeitrahmen
• Einmalig
• Die ersten Jahre nach Fertigstellung 1 mal
pro Jahr, jeweils im Frühjahr
Methode
• Frequenz 100 kHz oder höher
• Messbereich maximal 2 x 100 m
• Erkennung von Objekten > 1 m Kantenlänge*
• Digitale Aufzeichnung
• Fahrgeschwindigkeit max. 4 kn
• Positionierung des Gerätes besser 10 m
• Frequenz 100 kHz oder höher
• Messbereich maximal 2 x 75 m
• Erkennung von Objekten > 1 m Kantenlänge*
• Digitale Aufzeichnung
• Fahrgeschwindigkeit max. 4 kn
• Positionierung des Gerätes besser 10 m
Ergebnis
darstellung
• digitales SSS-Mosaik der Profile (horizontale
Auflösung von 0,5 m)
• Karte mit Interpretation der Seitensichtsonar
profile
• Daten sind zusätzl. in digitaler Form abzuliefern
• digitales SSS-Mosaik der Profile (horizon
tale Auflösung von 0,5 m)
• Karte mit Interpretation der Seitensichtso
narprofile
* in Anlehnung an IHO Standards for Hydrographie Surveys, S-44, Order Special Surveys
Tabelle 4: Anforderungen an die Seitensichtsonar (SSS)-Untersuchungen