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Aus dem Archiv der Deutschen Seewarte. — 48. Bd. Nr. 1.
Tabelle 6, Stufe II.
Sgc
Winter 1 Sommer
Sgv
Winter 1 Sommer j
Spc
Winter J Sommer
Sp v
Winter 1 Sommer
(1 cm)
Tananarivo
(2 cm)
Tcherapundje
(9 cm)
Tai Hoku
(0 cm)
Johannesburg
(5 cm)
Busehir
(2 cm)
Heluan
(0 cm)
Cordoha
(17 ran)
Perth
(9 cm)
Santiago
(4 cm)
Buenos Aires
(7 cm)
Adelaide
(6 cm)
Tokio
(5 cm)
Athen
(8 cm)
Rom
(1 cm)
Chubut
(279 cm)
Tcherapundje
(4 ran)
Punta Arenas
(9 cm)
Archangelsk
(3 cm)
Angmagsalik
(3 cm)
Rußkoje Ustje
(39 cm)
Valdivia
(1 cm)
Lander
(4 ran)
Moskau
(4 ran)
Archangelsk
(27 °)
Port Blair
(27 °)
Jaluit
(26 °)
Port Blair
(32 °)
Timbuktu
(28 °)
Kingston
(28 °)
Hongkong
(28 °)
Tai Hoku
(23 °)
Tokio
Im allgemeinen unterscheidet sich der bioklimatische Wert in den herangezogenen Beispielen,
auch wenn man die hier eingeführte großstufige Skala gebraucht, von dem geoklimatischen Wert vor
züglich in den Extremen.
Im Winter und bei Windstille besteht Übereinstimmung zwischen den beiden Werten nur in
Kingston und Hongkong (Stufe III) und in Timbuktu (Stufe V), d. h. an Punkten mit relativ hohen
Temperaturen, bei denen die Unterschiede zwischen den beiden Austrocknungswerten an sich schon
kleine sind (vergl. die Herleitung des Austrocknungswertes und Tabelle 1).
Aus dem gleichen Grunde findet sich in den mittleren Stufen häufiger im Sommer Übereinstim
mung beider Austrocknungswerte; z. B. in Stufe III für Tananarivo, Johannesburg, Córdoba, Valdivia,
New York, Chubut, Paris, London, Berlin, Moskau und in Stufe IV für Santiago, Adelaide, Madrid
und Lander.
Da der Wind in zweifacher Art auf die bioklimatischen Werte einwirkt (vergl. Fig. 5), ist die
Möglichkeit einer Übereinstimmung größer. Wenn bei relativ niedriger Temperatur eine geringe Wind
geschwindigkeit die Hauttemperatur und damit den Austrocknungswert stark herunterdrückt, so stim
men die beiden Werte in Stufe IV überein für Perth, Buenos Aires, Athen, Chubut, Paris, London, in
Stufe V, VI und VII für Assuan, Oase Dachei und Chucpiicamata. An den letzten Orten bestehen schon