accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Standard

32 
Teil B - Technische Anleitung 
Tabelle 4.2: Untersuchungen zur Habitatnutzung 
Basisaufnahme 
Überwachung 
Voruntersuchungen Zustandsaufnahme 
Bauphase 
Betriebsphase 
Ziele 
Aufenthaltshäufigkeit, -dauer und Verhalten (soweit 
möglich) durch Schweinswale im jahreszeitlichen 
Verlauf im Bereich des Vorhabensgebietes und an 
Referenzstationen außerhalb des Vorhabensge 
bietes. 
Aufenthaltshäufigkeit, 
-dauer und Verhalten 
(soweit möglich) wäh 
rend der Bauaktivitäten. 
Aufenthaltshäufigkeit, 
-dauer und Verhalten 
(soweit möglich) im 
Nahbereich der Anlagen 
sowie in verschiedenen 
Entfernungen dazu unter 
Berücksichtigung unter 
schiedlicher Betriebszu 
stände (Volllast, Teillast). 
Umfang 
Kontinuierlicher Einsatz im Jahresverlauf 
Zeitrahmen 
Mindestens zwei aufeinanderfolgende vollständige 
Jahresgänge vor Baubeginn. 
Während der gesamten 
Bauphase. 
Mindestens drei, sofern 
erforderlich bis zu fünf 
Jahre ab Inbetriebnahme. 
Methode 
Voraussetzung: 
Im ersten Untersuchungsjahr sind 3 Klickdetektoren (TPODs) einzusetzen, um den Einsatz der Methode in 
dem jeweiligen Untersuchungsgebiet zu testen. Ist die Anwendung der Methode sinnvoll, so ist die Anzahl 
der Geräte nach maximal einem Jahr auf mindestens 9 zu erhöhen. Sollten Lieferengpässe bei der Beschaf 
fung der erforderlichen Ausrüstung bestehen, so ist dies der Genehmigungsbehörde anzuzeigen. Vor der 
Nutzung der Geräte und für die Datenanalyse wird das Lesen der Hilfe-Datei des dazu gehörigen TPOD- 
Programmes vorausgesetzt. 
Kalibrierung: 
Die Geräte sind vor und nach ihrer dauerhaften Ausbringung und, soweit möglich, einmal während der Aus 
bringungszeit untereinander zu kalibrieren. Dazu müssen alle einzusetzenden Detektoren mit einem als 
Standard definierten TPOD zusammen ausgebracht werden. Der Abstand zwischen den zu kalibrierenden 
Geräten soll zwischen 0,3 und 1,5 m liegen. Die Dauer der Eichung ist abhängig von der Frequentierung des 
Gebietes durch Schweinswale und muss statistisch absicherbare Datenmengen liefern. Für die geeichten 
Detektoren soll ein Korrekturfaktor in Bezug auf das Standardgerät berechnet werden. Das Standardgerät ist 
idealerweise nicht für die eigentlichen Untersuchungen zu verwenden. 
Weiterhin ist eine Kalibrierung der Geräte in einem Kalibriertank empfehlenswert (Angaben von Anbietern in 
der Hilfe-Datei desTPOD-Programmes). 
Positionierung: 
Es sind mindestens 6 TPODs gleichmäßig über das Gebiet an konstanten Positionen zu verteilen, um zeit 
liche Unterschiede vor, während und nach dem Bau zu erfassen. Mindestens drei weitere TPODs müssen 
außerhalb des Vorhabensgebietes möglichst gleichmäßig um das Vorhabensgebiet in einer Entfernung von 
ca. 1 km vom Vorhabensgebiet an konstanten Punkten verteilt werden. 
Ausbringung: 
Die Geräte sollen mindestens 5 m unter der Wasseroberfläche angebracht sein, können jedoch tiefer hän 
gen. Dabei ist zu beachten, dass alle Geräte während des ganzen Untersuchungszeitraums auf derselben 
Tiefe hängen. Alle Geräte sind mit denselben Einstellungen (settings) zu nutzen (empfohlen für den ersten 
Einsatz: porpoise only, normal sensitivity, detection mode = normal, nach erster Datenanalyse den Umstän 
den anpassen, falls notwendig). Die „minimum intensity“ kann zum Abgleich der Sensitivität während der 
Kalibrierphase unterschiedlich eingestellt werden, sollte dann jedoch für das einzelne Gerät immer densel 
ben Wert betragen. Empfehlenswert ist die Nutzung von Geräten derselben Version. Weiterhin sollte nach 
Möglichkeit derselbe TPOD, oder ein TPOD ähnlicher Sensitivität (bzw. mit zu erwartenden vergleichbaren 
Ergebnissen laut Kalibrierung (s.o.) auf ein und derselben Position ausgebracht werden. Dies erleichtert die 
Datenanalyse. 
Datenauswertung: 
Habitatnutzung (Aufenthaltshäufigkeit und -dauer) werden anhand schweinswalpositiver Tage, Stunden, 10 
Minuten und Minuten (= Tage/ Stunden mit registrierten Schweinswallauten) ausgewertet. Weiterhin wird 
empfohlen, während der Bauphase den Parameter Wartezeit (siehe TPOD Hilfe) mit auszuwerten.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.