Teil B - Technische Anleitung
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Darstellung
der
Ergebnisse
Vergleich der eigenen Ergebnisse mit denen vorhandener Untersuchungen.
Bau- und wartungsbedingte Schiffs- und Hubschrauberbewegungen sind anhand vorhandener
AIS-Daten (AIS, GPS etc.) zu dokumentieren und zu berücksichtigen.
Darstellungen von Ergebnissen sowohl der Schiffs- als auch der Flugtransektuntersuchungen
für relevante Arten (Anhang S. 49: Relevante Arten).
Tabellen
• Darstellung von Jahreszeitenmittelwerten (Jahreszeiten-Zuordnung für Seevogelarten nach
Tabelle von Garthe et al. s. Anhang S. 50, Tabelle 4t und Maximalwert.
• Darstellung des Jahresgangs anhand von Monatsmittelwerten.
• Abundanzdarstellung der relevanten Arten (s. Anhang S. 49, Relevante Arten) für das Vorha
bensgebiet sowie für Bereiche von 500 m, 1000 m, 2000 m und 4000 m um das Vorhabensge
biet.
• Gesamtartenliste mit Angabe der gesichteten Individuen (inkl. der außerhalb der Transektbän-
der gesichteten Tiere).
Karten
• Punkt- und Sichtungskarten mit den Originalpositionen der Vögel, den Positionen von gleich
zeitig im Gebiet befindlichen Schiffen und den Positionen der WEA zusätzlich zu den zusam
menfassenden Rasterkarten.
• Rasterkarten mit Größenklassen nach Garthe (z. B. Garthe et al. [200411.
Statistik
• Statistische Prüfung der Effekte in Abstimmung mit dem BSH.
Zusätzlich Darstellung von Ergebnissen aus:
Schiffstransektuntersuchungen:
• Tabellarische Darstellung der mittleren Dichten pro km 2 bzw. bei weniger häufigen Arten der
mittleren Zahl der Individuen pro zurückgelegtem km nach Monaten aufgeschlüsselt, mit An
gaben des Wertebereichs und der Zahl der Kartierungsfahrten (für schwimmende Vögel ist bei
den Dichteberechnungen eine Korrektur nach publizierten Faktoren bzw. nach der in Buckland
et al. f20011 beschriebenen Methode anhand eigener Daten vorzunehmen).
• Kartographische Darstellung der Dichten (Berechnung s.o.) bzw. Individuen pro kartiertem km
nach Monaten getrennt für die häufigsten Arten. Geographischer Bezug für alle Berechnungen
sind Rechtecke mit Kantenlängen von nicht größer als 3 Minuten in der Breite und 6 Minuten
in der Länge. Die Rechtecke sollen so gewählt werden, dass sie sich an das geographische
Gitternetz anlehnen.
Flugtransektuntersuchungen: (Diederichs et al. f200211
• Die Dichteberechnungen erfolgen nur nach Vögeln in Transektband A.
• Zuordnung von Positionen zu allen Beobachtungen unter Verknüpfung von aufgezeichneter
Beobachtungszeit und GPS-Zeit in einem Geografischen Informationssystem (GIS).
• Abbildung der Verteilung der Tiere über das Untersuchungsgebiet in Punktkarten nach Arten
getrennt abgebildet.
• Darstellung der Gebietsnutzung durch häufige Arten kumulativ und nach Beobachtungsauf
wand korrigiert in Gitternetzkarten.