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Volltext : Standard

24

Teil  B  -  Technische  Anleitung

Basisaufnahme

Überwachung

Voruntersuchungen

Zustandsaufnahme

Bauphase

Betriebsphase

Zeitrahmen

Einmal,  kann  als
Bestandteil  der
Zustandsaufnahme
genutzt  werden.

Mindestens  zwei
aufeinanderfolgende
vollständige  Jahresgänge ­
  vor  Baubeginn. ­


Ein  Jahr  während
der  Bauphase.

Im  ersten,  im  dritten
und  im  fünften  Jahr
der  Betriebsphase.

Methode

Gerätestandard/Nordsee  -  zwei  Alternativen:
1.  6-8-m-Baumkurre  (Vorschlao  für  eine  Snezifikation  s.  Anhand  S.  37.  Baumkurre'l
2.  Scherbrettnetz  in  Kombination  mit  einer  3-m-Baumkurre.
Gerätestandard/Ostsee:
Scherbrettnetz  (WindDarktrawl)  (s.  Anhand  S.  39.  Scherbrettnetzt
Grundsätzlich  sollten  die  Netzsteerte  mit  einem  Innensteert  einer  Maschenöffnung  von
ungefähr  38  mm  (Maschenweite  20  mm)  versehen  sein.
Die  Holdauer  soll  möglichst  30  Minuten  und  die  Schleppgeschwindigkeit  3  bis  4  kn  betragen.
Beprobungsstrategie:
Unter  Berücksichtigung  der  projektspezifischen  Gegebenheiten  ist  grundsätzlich  ein
zufälliges  Stationsnetz  einem  festen  Stationsnetz  vorzuziehen.
Die  Probenentnahmetermine  sollten  möglichst  jährlich  im  gleichen  engen  Zeitfenster
liegen.
Das  Zeitfenster  für  die  Befischung  sollte  auf  die  Hellphase  (Sonnenaufgang  bis  Sonnenuntergang) ­
  beschränkt  sein.
Ein  Wechsel  von  Beprobungsstrategie  oder  Gerätestandard  ist  nicht  erlaubt!
Die  Aufarbeitung  des  Fanges  sollte  dokumentiert  und  standardisiert  werden  (z.  B.  Erfassung ­
  seltener  Arten  aus  dem  Gesamtfang).
Die  Beschaffenheit  des  Fanggeräts  ist  zu  dokumentieren.
Zu  ermitteln  bzw.  festzuhalten  sind  folgende  Informationen:
•  Aussetz-  und  Hievposition,  Schleppzeit,  befischte  Fläche,
•  Pro  Fischart:  Gewicht,  Anzahl,  Längenverteilung.
•  Kurze,  semi-quantitative  Beschreibung  des  wirbellosen  Beifanges
•  Hydrographische  und  meteorologische  Daten.
Sofern  der  Einsatz  von  Grundschleppnetzen  nicht  möglich  ist:
•  Im  Windpark-  und  im  Referenzgebiet  Stellnetzuntersuchungen  mit  einer  Kombination
aus  SDeziellen  Stellnetzen  (Multimaschenfleet:  s.  Anhand.  S.  42.  StellnetzeT  Innerhalb
des  Windparkgebietes  ist  das  Stellnetz  zentral  mit  möglichst  großem  Abstand  zu  den
einzelnen  WEAs  einzusetzen.

Darstellung  der
Ergebnisse

Dokumentation  des  Zustands  und  der  Veränderung  (vorher/nachher)  durch  Darstellung
von:
•  Gesamtindividuenzahl  pro  Fläche
•  Gesamtbiomasse  pro  Fläche
•  Individuenzahl  pro  Art  und  Fläche  (Artentabelle)
•  Absolute  Individuenzahlen  (Tabelle)
•  Biomasse  pro  Art  und  Fläche
•  Dominanzverhältnisse  (bezogen  auf  Individuenzahl  und  Biomasse)
•  Diversität
•  Längenhäufigkeitsverteilung  dominanter  Arten
•  Gemeinschaftsanalyse
            
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