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Teil B - Technische Anleitung
Basisaufnahme
Überwachung
Voruntersuchungen
Zustandsaufnahme
Bauphase
Betriebsphase
Zeitrahmen
Einmal, kann als
Bestandteil der
Zustandsaufnahme
genutzt werden.
Mindestens zwei
aufeinanderfolgende
vollständige Jahres
gänge vor Baube
ginn.
Ein Jahr während
der Bauphase.
Im ersten, im dritten
und im fünften Jahr
der Betriebsphase.
Methode
Gerätestandard/Nordsee - zwei Alternativen:
1. 6-8-m-Baumkurre (Vorschlao für eine Snezifikation s. Anhand S. 37. Baumkurre'l
2. Scherbrettnetz in Kombination mit einer 3-m-Baumkurre.
Gerätestandard/Ostsee:
Scherbrettnetz (WindDarktrawl) (s. Anhand S. 39. Scherbrettnetzt
Grundsätzlich sollten die Netzsteerte mit einem Innensteert einer Maschenöffnung von
ungefähr 38 mm (Maschenweite 20 mm) versehen sein.
Die Holdauer soll möglichst 30 Minuten und die Schleppgeschwindigkeit 3 bis 4 kn betragen.
Beprobungsstrategie:
Unter Berücksichtigung der projektspezifischen Gegebenheiten ist grundsätzlich ein
zufälliges Stationsnetz einem festen Stationsnetz vorzuziehen.
Die Probenentnahmetermine sollten möglichst jährlich im gleichen engen Zeitfenster
liegen.
Das Zeitfenster für die Befischung sollte auf die Hellphase (Sonnenaufgang bis Sonnen
untergang) beschränkt sein.
Ein Wechsel von Beprobungsstrategie oder Gerätestandard ist nicht erlaubt!
Die Aufarbeitung des Fanges sollte dokumentiert und standardisiert werden (z. B. Erfas
sung seltener Arten aus dem Gesamtfang).
Die Beschaffenheit des Fanggeräts ist zu dokumentieren.
Zu ermitteln bzw. festzuhalten sind folgende Informationen:
• Aussetz- und Hievposition, Schleppzeit, befischte Fläche,
• Pro Fischart: Gewicht, Anzahl, Längenverteilung.
• Kurze, semi-quantitative Beschreibung des wirbellosen Beifanges
• Hydrographische und meteorologische Daten.
Sofern der Einsatz von Grundschleppnetzen nicht möglich ist:
• Im Windpark- und im Referenzgebiet Stellnetzuntersuchungen mit einer Kombination
aus SDeziellen Stellnetzen (Multimaschenfleet: s. Anhand. S. 42. StellnetzeT Innerhalb
des Windparkgebietes ist das Stellnetz zentral mit möglichst großem Abstand zu den
einzelnen WEAs einzusetzen.
Darstellung der
Ergebnisse
Dokumentation des Zustands und der Veränderung (vorher/nachher) durch Darstellung
von:
• Gesamtindividuenzahl pro Fläche
• Gesamtbiomasse pro Fläche
• Individuenzahl pro Art und Fläche (Artentabelle)
• Absolute Individuenzahlen (Tabelle)
• Biomasse pro Art und Fläche
• Dominanzverhältnisse (bezogen auf Individuenzahl und Biomasse)
• Diversität
• Längenhäufigkeitsverteilung dominanter Arten
• Gemeinschaftsanalyse