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Teil B - Technische Anleitung
Tabelle 1.2: Untersuchungen der Epifauna mit Video
Basisaufnahme
Überwachung
Voruntersuchungen
Zustandsaufnahme
Bauphase
Betriebsphase
Ziele
Grundlegende
Beschreibung der
Epifauna im Vor
habensgebiet und
Festlegung eines
geeigneten Refe
renzgebietes.
Mittel- und kleinräu
mige Erfassung des
Status quo ante als
Grundlage für die
Beurteilung eventu
eller Auswirkungen
von WEA.
Mittel- und kleinräu
mige Erfassung von
Auswirkungen der
Baumaßnahmen.
Mittel- und kleinräu
mige Erfassung von
Auswirkungen in der
Betriebsphase.
Umfang
Repräsentativer Einsatz von Unterwasservideo bei heterogener Habitatstruktur im Nah
bereich der Baumkurren (kleine Baumkurre) bzw. Dredgenuntersuchungen und Greifer
stationen.
Zeitrahmen
Zusammen mit den übrigen Benthosuntersuchungen.
Methode
Videotransekte von ca. 15 bis 30 Minuten Dauer bei einer Driftgeschwindigkeit von max.
1 kn, geographische Positionierung des Transektes und/oder Foto (hochauflösende 6x6-
Kamera) mit 10 bis 20 Fotos pro Station. Die Videountersuchungen sind mit einer digitalen
Kamera durchzuführen, wobei möglichst Stationsnummer, GPS-Daten, Datum und Was
sertiefe in das Bild eingeblendet werden sollen. Zumindest sind geographische Positionen
zu protokollieren.
Darstellung der
Ergebnisse
Videoaufnahmen, bzw. Fotos. Im Einzelnen sind, soweit möglich, darzustellen:
• Vorkommen/Häufigkeiten von Steinen, von Schillfeldern usw.
• Häufigkeit von Epifauna (Bedeckungsgrad in Prozent).
• Spuren/Bauten von Infauna (z.B. Lanice-Röhren).
• Erkennbare Störungen der Sedimentoberfläche (z.B: Fischereispuren).
Die Aufnahmen müssen geographischen Positionen zugeordnet sein. Für die Videoauf
nahmen ist ein Zusammenschnitt vorzulegen.