Anhang 1
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Schiffskörpererhaltende Auslegung der Unterstruktur
Folgende Bewertungen sind erforderlich:
• Schlffskörpererhaltendes Verhalten der Unterstruktur
Die Bewertung des schlffskörpererhaltenden Verhaltens der Unterstruktur Ist Im Rahmen einer Ri
sikoanalyse zu erbringen. Die Methode der Risikoanalyse Ist z. B. In [541 beschrieben. Die Methodik
soll sich an der Störfallverordnung, den britischen Safety Case Regulatlons für Offshore-Installatl-
onen [551 und den IMO-Vorschrlften orientieren.
• Quantitative Risikoanalyse.
Die quantitative Risikoanalyse bewertet die Gefahren nach Ihrer Elntrlttswahrschelnllchkelt und nach
dem Ausmaß der Schäden, das durch diese Gefahr hervorgerufen werden kann. Folgende oder gleich
wertige sicherheitsanalytische Methoden sollen zum Einsatz kommen:
1) Gefahrenanalyse
In Anlehnung an eine Ausfalleffektanalyse werden mögliche Gefahrenzustände Identifiziert und de
ren Folgen und Auswirkungen ermittelt und bewertet.
2) Die ermittelten Gefahrenzustände werden den Elntrlttswahrschelnllchkelten gegenübergestellt. Da
bei wird eine Risikomatrix erstellt, In der kategorisierte Eintrittshäufigkeiten kategorisierten Konse
quenzen gegenübergestellt werden (Tabelle 3). Es wird eine Kombination aus Wahrscheinlichkeit
und Konsequenz bewertet. Erlaubte Bereiche sind hier hellgrau dargestellt und umfassen die Zif
fern 1 - 3.
Katastrophal
4
5
6
7
Schwerwiegend
3
4
5
6
Beträchtlich
2
3
4
5
Unbedeutend
1
2
3
4
Konsequenz
Eintrittshäufikeit
äußerst selten
selten
gelegentlich
häufig
Tabelle 3: Risikomatrix mit Risikoprioritätszahlen.
Quantitative Entsprechungen der Eintrittshäufigkeiten und der Konsequenzen sind In den Tabellen
4 und 5 definiert.
qualitativ [1/a]
Offshore-WEA / Schiff
Umwelt
Sicherheit
häufig
H > IO' 1
H > 2 • IO' 1
H > 10' 1
gelegentlich
IO' 1 > H > IO' 2
2 • IO' 1 > H > 2 • IO' 2
IO' 1 > H > IO' 2
selten
10' 2 > H > 10- 3
2- 10' 2 > H > 2 • IO' 3
10' 2 > H > IO' 3
äußerst selten
10' 3 > H
2 • 10' 3 > H
10' 3 > H
Tabelle 4: Eintrittshäufigkeit: Anzahl der Fälle pro Jahr.