Messvorschrift für die quantitative Bestimmung der Wirksamkeit von Schalldämmmaßnahmen
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Yj S P(t) 2 dt
Ls„ = 10 log 10 2—J
Po
wobei p(t) den Schalldruck, p 0 den Bezugsschalldruck 1 pPa und Tdie Mittelungszeit
darstellt 1 .
Einzelereignispegel (auch: sound exposure level, SEL)
Zur Charakterisierung von impulshaltigen Geräuschen wird der Einzelereignispegel
Z- E 2 verwendet:
L e = 10 lo 9 10 y-
mit der Schallexposition E
E = J p(t) 2 dt
0
und der Bezugsgröße
£ 0 = Po ■ T 0
wobei p 0 den Bezugsschalldruck 1 pPa, T Q die Bezugszeitdauer 1s und T die Mitte
lungszeit darstellt. Bei der Bewertung von Einzelereignissen entspricht die Mitte
lungszeit der Dauer T E des Ereignisses.
Spitzenpegel L peak
Diese Größe ist ein Maß für Schalldruckspitzen ohne Zeit-, Frequenzbewertung oder
Mittelwertbildung
Lpeak = 20 ' bg 10
Po
wobei p 0 den Bezugsschalldruck 1 pPa darstellt und p peak den maximal festgestellten
positiven oder negativen Schalldruck p peak
P peak = maX (|P(0|)-
2.3 Einfügungsdämpfungsmaß
Das Einfügungsdämpfungsmaß eines Schallhindernisses (z. B. Schirm, Schall
dämpfer) bezüglich eines festgelegten Immissionsortes bezeichnet gemäß [5] die Ab
nahme des Schalldruckpegels an gleicher Stelle durch Einfügen des Hindernisses,
1 Laut ISO 1996-1 wird der äquivalente Dauerschallpegel auch mit dem Index Tgekennzeich
net Z-eqT
2 Es Ist auch gebräuchlich, den Einzelereignispegel Z_ E als SEL (sound exposure level) zu be
zeichnen.