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Full text: Jahresbericht 1993

Personalvertretungen 
Rechnergestütztes Störungsmanagement 
Mit steigender Nutzung von Informations- 
technoiogien im BSH war der IT-Dienst zuneh 
mend gefordert, die Fachabteiiungen bei IT-Pro- 
blemen und -Störungen zu unterstützen. Um 
dahin gehend einen möglichst umfassenden Be 
nutzer-Service anzubieten, wurde ein zentrales 
Störungsmanagement aufgebaut. Dazu wurde 
ein IT-gestütztes Werkzeug (IT-System) sowie ein 
organisatorisches Konzept zur Annahme, Wei 
terleitung, Bearbeitung und Verwaltung von IT- 
Problemen entwickelt. 
Einrichtung des IT-Netzwerks BSH 
Beim Neubau des Rechenzentrums wurde 
die Bauphase III des Netzwerkkonzeptes BSH 
abgeschlossen. Damit hat das Lichtwellenleiter 
netz seine geplante Ausdehnung erreicht. Die 
Verkabelung aller Diensträume des BSH im 
Hauptgebäude mit Koaxialkabeln (10 Base 2) 
konnte realisiert werden. 
Außerdem wurde das BSH über das WIN- 
Netz an Weitverkehrsnetze angeschlossen, um 
den wachsenden dienstlichen Anforderungen 
der Fachabteiiungen im Kommunikationsbereich 
nachkommen zu können. Der Trend zur verstärk 
ten Nutzung elektronischer Medien zum Informa 
tionsaustausch zeigte sich nicht zuletzt auch an 
der stetig steigenden Nutzung des X.400 E-Mail- 
Dienstes, die bei ca. 500 E-Mail-Nutzungen in 
der Woche lagen. 
70 
Personalvertretungen 
Die Arbeit der Personalvertretungen wurde 
1993 besonders geprägt durch die Empfehlun 
gen der Unabhängigen Föderalismuskommis 
sion - Verlagerung von ca. 150 Stellen/Dienstpo 
sten einschließlich Präsident von Hamburg nach 
Rostock - und der Entscheidung des BMV, die 
Abteilung N (Nautische Veröffentlichungen, See 
vermessung und Seekartenwerk) nach Rostock 
zu verlagern. Die Personalvertretungen lehnen 
diese Lösung ab und haben sich für eine 
Mischlösung ausgesprochen, die nach ihrer An 
sicht auch sozialverträglicher wäre. 
Die Umsetzung der Gefahrstoffverordnung, 
die Begleitung des Neubaus DENEB und eines 
Gutachtens über den wirtschaftlichen Einsatz 
der BSH-Schiffe sowie des Informationstechni 
schen Rahmenkonzepts waren wichtige Inhalte 
der Personalratsarbeit. Weiter war die Personal 
vertretung um den Erhalt der Kantine in Rostock 
bemüht. Ein noch nicht endgültig geklärtes Pro 
blem betrifft die Eingruppierung neuer Mitarbei 
terinnen und Mitarbeiter während der Probezeit. 
Wahlanfechtungen gegen den Personalrat 
Hamburg und den Gesamtpersonalrat wurden 
vom Verwaltungsgericht zurückgewiesen. 
Der Gesamtpersonalrat 
setzt sich wie folgt zusammen: 
Vertreter der Beamten: 
Klaus Peter Dauer 
Horst Domnick (Vorsitzender und freigestellt)
	        
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