Personalvertretungen
Rechnergestütztes Störungsmanagement
Mit steigender Nutzung von Informations-
technoiogien im BSH war der IT-Dienst zuneh
mend gefordert, die Fachabteiiungen bei IT-Pro-
blemen und -Störungen zu unterstützen. Um
dahin gehend einen möglichst umfassenden Be
nutzer-Service anzubieten, wurde ein zentrales
Störungsmanagement aufgebaut. Dazu wurde
ein IT-gestütztes Werkzeug (IT-System) sowie ein
organisatorisches Konzept zur Annahme, Wei
terleitung, Bearbeitung und Verwaltung von IT-
Problemen entwickelt.
Einrichtung des IT-Netzwerks BSH
Beim Neubau des Rechenzentrums wurde
die Bauphase III des Netzwerkkonzeptes BSH
abgeschlossen. Damit hat das Lichtwellenleiter
netz seine geplante Ausdehnung erreicht. Die
Verkabelung aller Diensträume des BSH im
Hauptgebäude mit Koaxialkabeln (10 Base 2)
konnte realisiert werden.
Außerdem wurde das BSH über das WIN-
Netz an Weitverkehrsnetze angeschlossen, um
den wachsenden dienstlichen Anforderungen
der Fachabteiiungen im Kommunikationsbereich
nachkommen zu können. Der Trend zur verstärk
ten Nutzung elektronischer Medien zum Informa
tionsaustausch zeigte sich nicht zuletzt auch an
der stetig steigenden Nutzung des X.400 E-Mail-
Dienstes, die bei ca. 500 E-Mail-Nutzungen in
der Woche lagen.
70
Personalvertretungen
Die Arbeit der Personalvertretungen wurde
1993 besonders geprägt durch die Empfehlun
gen der Unabhängigen Föderalismuskommis
sion - Verlagerung von ca. 150 Stellen/Dienstpo
sten einschließlich Präsident von Hamburg nach
Rostock - und der Entscheidung des BMV, die
Abteilung N (Nautische Veröffentlichungen, See
vermessung und Seekartenwerk) nach Rostock
zu verlagern. Die Personalvertretungen lehnen
diese Lösung ab und haben sich für eine
Mischlösung ausgesprochen, die nach ihrer An
sicht auch sozialverträglicher wäre.
Die Umsetzung der Gefahrstoffverordnung,
die Begleitung des Neubaus DENEB und eines
Gutachtens über den wirtschaftlichen Einsatz
der BSH-Schiffe sowie des Informationstechni
schen Rahmenkonzepts waren wichtige Inhalte
der Personalratsarbeit. Weiter war die Personal
vertretung um den Erhalt der Kantine in Rostock
bemüht. Ein noch nicht endgültig geklärtes Pro
blem betrifft die Eingruppierung neuer Mitarbei
terinnen und Mitarbeiter während der Probezeit.
Wahlanfechtungen gegen den Personalrat
Hamburg und den Gesamtpersonalrat wurden
vom Verwaltungsgericht zurückgewiesen.
Der Gesamtpersonalrat
setzt sich wie folgt zusammen:
Vertreter der Beamten:
Klaus Peter Dauer
Horst Domnick (Vorsitzender und freigestellt)