- Leistungsfähiges Netzwerk mit hoher Datenübertragungsrate
und hoher Zuverlässigkeit,
- Möglichkeit der Datenein- und -ausgabe über
verschiedene Medien,
- Management-Werkzeuge für Geräte, Ressourcen
und Funktionen.
Hierfür wurde ein Client/Server-Modell im
Zusammenhang mit einer Migration auf Offene
Systeme als Lösungskonzept erarbeitet. Das attraktive
Preis-Leistungs-Verhäitnis eines Gesamtsystems
von vernetzten PCs, Workstations
und Server im Vergleich zur Anschaffung eines
Mainframe-Rechners war ein weiteres gewichtiges
Argument dafür.
Durch die Client/Server-Architektur sollen
folgende unmittelbare Funktionen für die Anwender
erbracht werden:
- Numerische Modeilrechnungen,
- Datenbankentwicklung und -anwendung,
- Technisch-wissenschaftliche Auswertung und
Visualisierung von Daten.
Die Umsetzung der vorstehenden Funktionen
soll mit Hilfe der vorhandenen Offenen Systeme,
ggf. deren hard- und softwareseitigen
Aufrüstung und der Ablösung des bestehenden
herstellereigenen Produktionssystems durch
funktionsbezogene Server (Abb. 43) erfolgen.
Die zusätzlich benötigten Server sollen prozessorgleich,
untereinander binärkompatibel sein
und eine gleiche Grundausstattung besitzen.
Reorganisation des Referates Z5
Der Übergang zum Client-Server-System
erforderte eine Umstrukturierung des Referates
IT-Dienste vom klassischen Rechenzentrum hin
zu einer Dienstleistungseinrichtung. Das Hauptziel
dieser Maßnahme bestand darin, die IT-Einrichtungen
des BSH so zu verwalten und zu betreiben,
daß die Fachabteilungen zu den
originären Aufgaben zurückfinden und nicht
durch zusätzliche IT-Aufgaben belastet werden.
Deshalb wurde die Aufbauorganisation des IT-Referates
geändert und die Sachgebiete Z51 -
Vorhaben, Z52 - Verfahren, Z53 - Systemsoftware
und Z54 - Betrieb eingerichtet.
Schulungsschwerpunkte
Der zunehmende Einsatz von Arbeitsplatzrechnern
im BSH erforderte neben Einführungskursen
mehrere hausinterne Schulungen zu den
Themen Textverarbeitung und Tabellenkalkulation.
Für den Einsatz offener Systeme im BSH
wurden hausinterne Kurse zur Betriebssystemnutzung
und zur Programmierung durchgeführt.
Neben diesen hausinternen Kursen wurde auf
Schulungskapazität von Dritten zurückgegriffen.
Der Schwerpunkt der Seminare, die entsprechend
dem Tutorenkonzept besucht wurden,
lag beim Einsatz von CASE-Tools und Datenbanksystemen
sowie dem Vorgehensmodell des
BMI