accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Jahresbericht 1993

Informations- und Kommunikationstechnik 
Die Auslastung des Produktionsrechners 
wird anhand der beiden folgenden Graphiken 
deutlich. Abb. 41 zeigt den Verlauf der CPU-Aus- 
lastung (100 % = 2 CPUs). Hier ist deutlich zu 
sehen, daß die durchschnittliche Auslastung 
über 80 % liegt und Lastspitzen häufig das Maxi 
mum erreichten. Auffällig ist der wöchentliche 
Abfall der Auslastung an jedem Samstag auf um 
die 40 %. Dies geht auch aus der Abb. 42 
hervor, die den Wochenausschnitt Freitag, den 
6. 8., bis Dienstag, den 11.8., darstellt. 
Samstags standen zwar tagsüber vermehrt 
aktive Auftragsklassen (Batch) für die Benutzer 
zur Verfügung, wurden jedoch nicht so genutzt, 
daß die Maschine die übliche Auslastung er 
reichte. Sonntags ist dann eine erhöhte aktive 
Auftragsbearbeitung zu verzeichnen, da die Be 
nutzer zu Dienstbeginn möglichst aktuelle Ergeb 
nisse vorliegen haben wollten. Aus Abbildung 3 
ist des weiteren ein seit Jahren beobachteter 
behördentypischer Lastverlauf im Tagesbetrieb 
zu erkennen. Nach stetigem Anstieg der interak 
tiven Aufträge bis gegen 09.30/10.00 Uhr wird 
eine vormittägliche Lastspitze mit Maximalwer 
ten gegen 11.00 Uhr erreicht. Ein zweites Maxi 
mum tritt gegen 14.00 Uhr auf. 
Entwicklungs- und Ausfallsystem Cyber 930-31 
Das Entwicklungs- und Ausfallsystem dient 
u. a. zur Vorbereitung von Betriebssystem-Auf- 
datierung und -Fehlersuche für das Produktions 
system, als Ausfallsystem für IT-Anwendungen 
der zeitkritischen Routinedienste bei Wartung 
des Produktionsrechners und zur Abwicklung 
„sensibler“ IT-Verfahren, die aus Datenschutz 
gründen von der wissenschaftlichen IT getrennt 
bleiben sollen. Gleichzeitig werden hier sämtli 
che Systemauswertungen und Protokolldateien 
geführt und bearbeitet. 
Auf dem Entwicklungs- und Ausfallsystem 
wurden für die ca. 70 Kennungen im Dienstebe 
reich 3,5 GByte Plattenplatz reserviert, die eben 
falls im Durchschnitt mit ca. 80 % belegt sind. 
Die durchschnittliche Verfügbarkeit lag bei 96 %. 
Auch hier waren, bedingt durch das Provisorium, 
Stillstände aufgetreten. Die Anlage wurde auch 
als „Lastauffangsystem“ verwendet. 
Planungsarbeiten 
Die hohe Auslastung der IT-Anlagen führte 
zu einer fortdauernden Mängelbewirtschaftung. 
Aus diesem Pianungszwang heraus wurde ein 
Konzept für eine künftige Architektur des zentra 
len IT-Systems des BSH entwickelt. 
Um den Anforderungen aus Normen, den 
IT-Verfahren, deren Weiterentwicklung und den 
IT-Vorhaben gerecht zu werden, sind verschie 
dene Rechner, Peripherie und Endgeräte unter 
schiedlicher Leistungsklassen und Zweckbe 
stimmung erforderlich. 
Dazu müssen mehrere Hard- und Soft 
warewelten so kombiniert werden, daß ein 
Leistungsoptimum des Gesamtsystems unter 
Berücksichtigung des organisatorischen Umfel 
des resultiert. Dies bedingt 
- Herstellerunabhängigkeit, 
- Standardisierte Schnittstellen bei Hard- und 
Software, 
165
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.