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Volltext : Jahresbericht 1993

Schnittstellen

stellen  bezeichnet.  Es  werden  Importschnittstellen ­
  für  alle  von  außen  benötigten  und  Exportschnittstellen ­
  für  alle  nach  außen  abzugebenden
Informationen,  sowie  Systemschnittstellen  für
den  internen  Informationsaustausch  zwischen
Teilkomponenten  eines  Systems  beschrieben,
realisiert  als  Software-Softwareschnittsteilen,
Hardware-Softwareschnittstelien,  Hardware-Hardwareschnittstellen.

Die  Prüfbehörde,  die  nicht  speziell  mit  der
Qualitätsprüfung  der  Systemsoftware  beauftragt
ist,  erlangt  In  der  Regel  keine  Kenntnis  über  interne ­
  Software-  und  Hardwarestrukturen.  Details
dieses  internen  Konzeptes  werden  als  Firmen-Know-How
  reklamiert.  Nähere  Betrachtungen  zu
den  Software-Softwareschnittstellen  und  den
Hardware-Softwareschnittstellen  müssen  aiso
unterbleiben.
Hardware-Hardwareschnittstellen  verbinden ­
  selbständig  arbeitende  externe  Funktionseinheiten ­
  mit  dem  System.  Es  können  hierüber
aus  der  Sicht  des  Systems  Informationen  sowohl
importiert  als  auch  exportiert  werden.
In  der  Regel  wird  ein  Navigationssystem
über  Importschnittstellen  mit  den  Navigationsdaten ­
  der  traditionell  physisch  vorhandenen  nautischen ­
  Anlagen  und  Geräte  versorgt,  während
Exportschnittstellen  wiederum  die  im  System  erzeugten ­
  Navigationsdaten  zur  Verarbeitung
und/oder  Ausführung  an  andere  Anlagen  und
Geräte  weiterleiten.
Hardwareschnittstellen  werden  beschrieben ­
  durch  die  Eigenschaften  der  Übertragungsstrecke ­
  (Kabel,  Stecker,  Kontaktbelegung)  und
durch  die  Art  und  Bedeutung  der  auf  den  Leitungen ­
  übertragenen  Signale.  Zugleich  umfassen

diese  Beschreibungen  sogenannte  Protokolle
über  die  Art  und  Weise,  wie  Informationen  ausgetauscht ­
  werden.
Die  Übertragungseigenschaften  häufig  genutzter ­
  Navigationsdatenschnittstellen  werden  in
Anlehnung  an  verschiedene  internationale
Schnittstellenstandards  beschrieben.  Diese
Standards  sind  jedoch  zum  Teil  unterschiedlich
auslegbar  und  mit  untereinander  nicht  vergleichbaren ­
  Eigenschaften  fortgeschrieben  worden.
So  legt  das  in  der  National  Marine  Electronics
Association  (NMEA)  zusammengeschlossene
Firmenkonsortium  in  den  Beschreibungen
NMEA  0183  (Standard  for  interfacing  marine
electronic  navigational  devices)  folgende
Schnittstelleneigenschaften  fest:
NMEA  0183,  Version  1.5:  Stark  eingeschränkte ­
  Signalpegeldefinition,  die  nur  unter
Nutzung  der  „Maximum  Ratings“  einen  sicheren
Betrieb  im  Definitionsbereich  von  Standardschnittstellen ­
  wie  z.B.  EIA  RS-232-C  gewährleisten ­
  können.
NMEA  0183,  Version  2.0:  Signalpegeldefinitionen ­
  gemäß  CCITT  X.27A/.11  bzw.  EIA  RS-422-A
  mit  deutlichem  Hinweis  auf  die  Inkompatibilität ­
  zu  früheren  Versionen  dieses  Standards.
Die  asynchrone  serielle  Übertragungsart
sowie  der  Code  für  den  Informationsaustausch
sind  für  beide  Versionen  in  den  Standards  ANSI
X  3.15,  X  3.16  und  X  3.4  des  American  National
Standards  Institute  beschrieben.  Die  Übertragungsstrecken ­
  sind  für  den  Betriebsumfang
„Single  Talker“  und  im  Rahmen  der  Treiberkapazität ­
  als  „Multiple  Listeners“  ausgelegt.
Der  Standard  NMEA  0183,  Version  2.0  ist
Arbeitsgrundlage  für  den  in  Bearbeitung  befindli147 ­


            
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