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Full text: Jahresbericht 1993

Technische Schiffssicherheit 
Bedienungshinweise für die Radaranlage: 
Während der Suche von Radar-Transpon 
dern sind einige Punkte bei der Bedienung der 
Radaranlage zu beachten: 
- Es ist ratsam, bei Beginn der Suche einen Ent 
fernungsbereich von 12 sm zu benutzen, da 
der Abstand zwischen den SART-Impulsen 
ungefähr 0,7 sm beträgt und es notwendig ist 
eine gewisse Anzahl von Impulsen gleichzeitig 
zu sehen, um ein Verwechseln mit anderen 
Signalen auszuschließen. 
- Bei Annäherung an den SART ergeben 
Nebenkeulen der Radarantenne SART-Ant- 
wortsignale in Form einer Serie konzentrischer 
Bögen oder Kreise. Diese können durch die 
Benutzung der Seegangsenttrübung (Anti- 
ciutter Sea) beseitigt werden. 
- Zur Erhöhung der Sichtbarkeit des SART- 
Signai bei Seegangsstörungen (Seaciutter) 
kann das Radargerät verstimmt werden, um 
die Störungen zu verringern, ohne das SART- 
Signal zu schwächen.Hierbei können jedoch 
erwünschte Navigations- und Antikollissions- 
informationen vollständig unterdrückt werden. 
Die Abstimmumg ist daher so schnell wie 
möglich wieder auf Normalbetrieb zurück 
zuführen. 
- Die Einstellung der Seegangsenttrübung ist 
auf Minimum zu setzen. Hierbei ist jedoch zu 
beachten, daß Ziele im Seegang verdeckt sein 
können. 
Bei Auswahl an der Radaranlage zwischen 
„manueller“ und „automatischer“ Seegangs 
enttrübung ist auf manuell zu schalten. 
- Die Regenenttrübung muß auf „Minimum“ ge 
stellt werden und darf nicht benutzt werden, da 
durch die Regenenttrübung SART-Antwortsig- 
nale unterdrückt werden können. Bei Auswahl 
an der Radaranlage zwischen „manueller“ 
und „automatischer“ Regenenttrübung ist auf 
manuell zu schalten. 
- Die Bandbreite der Radaranlage ist üblicher 
weise der Radar-Impulslänge angepaßt und 
wird mit dem Entfernungsmeßbereich und der 
zugehörigen Impulslänge geschaltet. Band 
breiten kleiner als 5 MHz schwächen das 
SART-Signal, so daß zur optimalen Erken 
nung eines SART-Signals eine mittlere Band 
breite vorzuziehen ist. 
Bei Beachtung dieser Hinweise ist es relativ 
leicht, ein SART-Signal zu identifizieren und die 
SART-Position zu ermitteln. 
Die bisher durchgeführten Untersuchungen 
fanden stets bei guten bis mittleren Wetterbedin 
gungen statt. Ergänzende Reichweitenmessun 
gen bei Starkwind und hohem Seegang sind vor 
gesehen. 
Navigationsdatenschnittstellen 
in Systemen 
Schnittstellenstandards 
Bei der Beschreibung von technischen Sy 
stemen, insbesondere von Rechnersystemen, 
werden Grenzlinien, über die hinweg Informatio 
nen transportiert werden müssen, als Schnitt
	        
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