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Full text: Jahresbericht 1993

Das Forschungsschiff GAUSS bezog Posi 
tion in einer Entfernung von ca. 5 sm. Die Trans 
ponder wurden gedreht und alle 15° wurden 
Radarbeobachtungen durchgeführt. 
Zur Auswertung kam hierbei der Mittelwert 
aus den Beobachtungen aller Radaranlagen. 
Der Vergieichstest ergab eine mittlere bis 
gute Radarauswertung bei allen getesteten 
Transpondern über einen Winkelbereich von 
360° und einer Distanz Transponder - Schiff von 
5 sm. 
Test auf Wasserdichtigkeit: 
Bei dem Test auf Wasserdichtigkeit wurden 
die Transponder für eine Dauer von 5 Minuten 
auf eine Tiefe von 10 m abgesenkt. 
Anschließend wurde eine Funktionskon 
trolle und eine Sichtprüfung auf Wassereinbruch 
durchgeführt. 
Die Funktionskontrolle wurde von allen 
Transpondern erfolgreich bestanden; Wasserein 
bruch gab es bei zwei Transpondern, die nach 
gebessert wurden und zu einem späteren Zeit 
punkt erneut und erfolgreich geprüft wurden. 
Falltest: 
Bei dem Falltest erfolgte ein dreimaliger 
Abwurf ins Wasser aus einer Höhe von 20 m; 
anschließend wurde eine Funktionsprüfung und 
eine Sichtkontrolle auf äußere Beschädigung 
durchgeführt. 
Radartransponder 
Alle getesteten Transponder überstanden 
den Falltest ohne äußere Beschädigung und 
auch die anschließende Funktionsprüfung, 
Erkennbarkeit eines SART und Ermittlung der 
SART-Position: 
Während einer Baumusterfahrt wurde 
neben den o. a. Tests spezielles Augenmerk auf 
die Erkennbarkeit eines SART im Nahbereich 
und die Ermittlung der tatsächlichen SART- 
Position gelegt. 
Das sägezahnförmige SART-Signal erzeugt 
auf dem Radarbildschirm insgesamt zwei über 
einanderliegende, radial versetzte Punktreihen 
unterschiedlicher Intensität von je 12 Punkten. 
Die Punktreihe mit der stärkeren Intensität 
wird durch den langsamen Hinlauf des Sägezah 
nes erreicht und dient zur Erkennung des SART- 
Signals aus größerer Entfernung. Da sie ca. 
0.7 sm jenseits der SART-Position beginnt, ist sie 
für eine genaue Ermittlung der SART-Position 
ungeeignet. 
Bei Annäherung an den SART (ab ca. 5 sm 
Entfernung) wird eine zweite Punktreihe mit 
schwächerer Intensität zusätzlich erkennbar, 
weil das SART-Signal grundsätzlich mit dem 
Rücklauf des Sägezahnes beginnt. 
Diese zweite Reihe liegt vom Radarbeob 
achter aus gesehen vor der ersten Reihe und 
wird für die genauere Positionsbestimmung des 
SART benötigt. 
Berechnungen ergeben, daß die SART- 
Position maximal 150 m vor dem ersten Punkt 
dieser zweiten Reihe liegt. 
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