Das Forschungsschiff GAUSS bezog Posi
tion in einer Entfernung von ca. 5 sm. Die Trans
ponder wurden gedreht und alle 15° wurden
Radarbeobachtungen durchgeführt.
Zur Auswertung kam hierbei der Mittelwert
aus den Beobachtungen aller Radaranlagen.
Der Vergieichstest ergab eine mittlere bis
gute Radarauswertung bei allen getesteten
Transpondern über einen Winkelbereich von
360° und einer Distanz Transponder - Schiff von
5 sm.
Test auf Wasserdichtigkeit:
Bei dem Test auf Wasserdichtigkeit wurden
die Transponder für eine Dauer von 5 Minuten
auf eine Tiefe von 10 m abgesenkt.
Anschließend wurde eine Funktionskon
trolle und eine Sichtprüfung auf Wassereinbruch
durchgeführt.
Die Funktionskontrolle wurde von allen
Transpondern erfolgreich bestanden; Wasserein
bruch gab es bei zwei Transpondern, die nach
gebessert wurden und zu einem späteren Zeit
punkt erneut und erfolgreich geprüft wurden.
Falltest:
Bei dem Falltest erfolgte ein dreimaliger
Abwurf ins Wasser aus einer Höhe von 20 m;
anschließend wurde eine Funktionsprüfung und
eine Sichtkontrolle auf äußere Beschädigung
durchgeführt.
Radartransponder
Alle getesteten Transponder überstanden
den Falltest ohne äußere Beschädigung und
auch die anschließende Funktionsprüfung,
Erkennbarkeit eines SART und Ermittlung der
SART-Position:
Während einer Baumusterfahrt wurde
neben den o. a. Tests spezielles Augenmerk auf
die Erkennbarkeit eines SART im Nahbereich
und die Ermittlung der tatsächlichen SART-
Position gelegt.
Das sägezahnförmige SART-Signal erzeugt
auf dem Radarbildschirm insgesamt zwei über
einanderliegende, radial versetzte Punktreihen
unterschiedlicher Intensität von je 12 Punkten.
Die Punktreihe mit der stärkeren Intensität
wird durch den langsamen Hinlauf des Sägezah
nes erreicht und dient zur Erkennung des SART-
Signals aus größerer Entfernung. Da sie ca.
0.7 sm jenseits der SART-Position beginnt, ist sie
für eine genaue Ermittlung der SART-Position
ungeeignet.
Bei Annäherung an den SART (ab ca. 5 sm
Entfernung) wird eine zweite Punktreihe mit
schwächerer Intensität zusätzlich erkennbar,
weil das SART-Signal grundsätzlich mit dem
Rücklauf des Sägezahnes beginnt.
Diese zweite Reihe liegt vom Radarbeob
achter aus gesehen vor der ersten Reihe und
wird für die genauere Positionsbestimmung des
SART benötigt.
Berechnungen ergeben, daß die SART-
Position maximal 150 m vor dem ersten Punkt
dieser zweiten Reihe liegt.
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