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Full text : Copernicus für das Umweltmonitoring

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VON  DEN  DATEN  ZUR  KARTE

online-quellen:
1.  Online  Tutorial  des  Projektes  Science  Education  through  Earth  Observation
for  High  Schools.  (2006).  Einfiihrung  in  die  Fernerkundung.  Online,  http://
Ims.seos-project.eu/learning_modules
2.  Lernportal  der  Uni  Bonn:  http://www.fis.uni-bonn.de/
3.  Lernportal  der  ESA:  https://earth.esa.int/web/guest/eo-education-a
nd-training
4.  Lexikon  der  Fernerkundung:  http:  //www.  fe-  lexikon.  info/FeLexikon.  htm
3.1.1  Aufnahmesysteme

Infrarot  wird
in  nahes  (NIR,
0.78-1.4  pm),
kurzwelliges  (SWIR,
1.4-3  (im),  mittleres
(MWIR,  3-8  (im),
langwelliges  (LWIR,
8-15  (im)  und
fernes  Infrarot
(FIR,  15  pm  bis
1  mm)  unterteilt.

Fernerkundung  basiert  auf  der  Messung  der  von  Körpern  reflektierten  oder
emittierten  elektromagnetischen  Strahlung.  Für  die  Messung  dieser  Strahlung
und  die  Wahl  geeigneter  Sensoren  auf  Plattformen  wie  Satelliten,  Flugzeugen
oder  Drohnen  nutzt  man  das  Wissen  um  die  Hauptquellen  der  Strahlung  (Sonne ­
  und  Erde)  und  die  Durchlässigkeit  der  Atmosphäre  für  die  jeweilige  Strahlung ­
  sowie  die  spektralen  Signaturen  der  beobachteten  Objekte.

Atmosphärische
Durchlässigkeit
100%'

Strahlungsenergie
-Sonne  6000  K
.  Erde  300  K

14  _  li

10' 6  10 ,s  10 14
Röntgen  Ultraviolett  |  |  nahes  IR

0,01  um  0,1  um

10’ 3  10' 2  10 *  1 '
mittleres  und  fernes  Infrarot

10'°  10 9  Hertz
Mikrowellen  Radiowellen

iim  lOjim  100pm
Thermal-Scanner

1  mm

10  mm  100  mm
Radar-Verfahren

1  m

i  Multispektral-Scanner
0.4  0,5  0.6  0,7  I.O.um
UV  Sichtbares  Licht  Infrarot
1  ^  ^  1  Photographische  Aufnahme
>  —  Multispektral-Scanner

Abb.  5.1:  Das  elektromagnetische  Spektrum  und  die  Durchlässigkeit  einer  wolkenlosen
Atmosphäre.  Im  oberen  Bereich  sind  die  Strahlungsenergien  von  Sonne  und
Erde  dargestellt.  Die  Sonne  hat  ihr  Maximum  im  visuellen  Spektralbereich,
die  Erde  im  thermalen  Infrarot.  Darunter  ist  die  atmosphärische  Durchlässigkeit ­
  bei  wolkenlosem  Himmel  dargestellt.  Im  ultravioletten  und  fernen  IR-Bereich
  ist  die  Atmosphäre  nahezu  undurchlässig,  im  visuellen  und  Mikround
  Radiowellenbereich  hingegen  nahezu  durchlässig.  Für  die  Fernerkundung ­
  sind  folglich  die  Bereiche  von  nahezu  sichtbar  bis  hin  zum  mittleren
Infrarot  und  der  Bereich  der  Mikrowellen  von  Interesse.
Bildquelle:  Albertz  (2001)

Mit  Hilfe  der  Abbildung  5.1  lassen  sich  die  Wellenlängenbereiche  identifizieren,
für  die  die  Atmosphäre  durchlässig  ist.  Diese  Wellenlängenbereiche,  die  man
auch  Atmosphärische  Fenster  nennt,  sind  für  die  Fernerkundung  geeignet.
Solche  atmosphärischen  Fenster  finden  wir:
1.  Im  Bereich  von  nahezu  sichtbar  bis  hin  zum  mittleren  Infrarot;
2.  Im  Bereich  der  Mikrowellen.
            
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