accessibility__skip_menu__jump_to_main

Volltext : Meerwasserüberwachung in der Deutschen Bucht

speziell  an  die  im  Vergleich  zum  Süßwasser  geringen  Konzentrationen ­
  angepaßt  (Spurenanalytik)  und  soweit  möglich
automatisiert  (Autoanalyzer,  Pumpenphotometer).
Durch  internationale  Vereinheitlichung  der  Methoden  und
regelmäßige  Kontrollen  (Interkalibration)  wird  eine  gleichbleibende ­
  Qualität  und  Vergleichbarkeit  der  Meßergebnisse
gewährleistet.  Die  Ergebnisse  werden  in  jährlichen  Überwachungsberichten ­
  und  anderen  Publikationen  veröffentlicht,
über  Datenbanken  zur  Verfügung  gestellt  und  über  diese
international  ausgetauscht.  Diese  Datensätze  bilden  die
Grundlage  für  die  Beurteilung  der  Umweltsituation  durch
nationale  und  internationale  Gremien.

2  Schwermetalle  im  Wasser

Seit  Beginn  der  Umweltdiskussion  gehören  Schwermetalle  zu
den  wichtigsten  untersuchten  Schadstoffgruppen.  In  wissenschaftlichen ­
  Zusammenstellungen  und  in  der  EG-Gewässerschutzrichtlinie
  von  1976  werden  insgesamt  35  umweltrelevante ­
  Elemente  aufgeführt.  Üblicherweise  rechnet  man  dabei  zu
den  "Schwermetallen"  auch  Leichtmetalle  (wie  Beryllium),
Metalloide  (wie  Arsen)  und  Nichtmetalle  (wie  Selen  und
Tellur).  Seit  1971  wird  im  DHI  das  Meerwasser,  vor  allem  der
Deutschen  Bucht,  auf  Schwermetalle  regelmäßig  überwacht.  In
den  "schwarzen  Listen"  aller  Meeresschutz-Konventionen
werden  die  beiden  besonders  schädlichen  Schwermetalle
Quecksilber  und  Cadmium  genannt.
Die  Probennahme  an  Bord  muß  mit  speziellen  Gerätschaften
sehr  sorgfältig  durchgeführt  werden,  um  eine  Kontamination
der  Proben  durch  externe  Schwermetalle  unbedingt  zu  vermeiden. ­
  Hier  ist  besonders  das  von  uns  entwickelte  und  jetzt
auch  kommerziell  erhältliche  Wasserschöpfersystem  "MERCOS"
zu  nennen,  das  weitgehend  aus  Teflon  besteht.  Die  Weiterver ­
            
Waiting...

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.