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Full text: 25: Der hydrographische Aufbau in der Deutschen Bucht vornehmlich dargestellt auf Grund der vorliegenden Unterlagen über Temperatur, Salzgehalt und Dichte

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phischer Faktoren bei den Helgoländer Terminstationen (24) die innere Deutsche Bucht als besonderes internes Gebiet 
der natürlichen Region in der südlichen Nordsee zu kennzeichnen. 
Über die Tiefenverhältnisse der Deutschen Bucht wird in diesem Zusammenhang auf die eingehenden Be 
schreibungen von Zorell (16), Kalle (39) und Verfasser näher untersuchte (und auch von Capers (46) neu vermes 
sene) morphologische Besonderheit der Helgoländer Tiefen-Rinne (siehe (23) auf S. 163/165 und Abb. 2 auf 
Taf. 17 sowie (26) auf S. 405/408) in Beziehung zu den hydrographischen Verhältnissen der südöstlichen Deut 
schen Bucht erwähnt. Neuere geologische und morphologische Untersuchungen und Bearbeitungen innerhalb der 
südöstlichen Nordsee, welche im Zusammenhang die vorliegenden hydrographischen Ergebnisse berühren, sind 
Veröffentlichungen von Gripp (40) und Pratje (siehe (41) und (42) sowie (47)). In der Tabelle 3 ist in kurzen Zügen 
das für den Zeitraum 1920/42 vorhandene hydrographische Beobachtungsmaterial zusammengestellt. 
Tabelle 3 
Benutzte Quellen des hydrographischen Beobachtungsmaterials der Deutschen Bucht in Bezug auf 
Temperatur und Salzgehalt 
Feste Beobachtungsstationen: 
1) 
12 deutsche Nordsee-Feuerschiffe: Borkumriff, Norderney, Weser, Außenjade, Minsenersand, Bremen, 
Elbe 1 bis 4, Außeneider und Amrumbank. Beob.-Periode 1920/42 (siehe (30)). 
2) 
Das holländische Feuerschiff: Terschellingerbank. 
Beob.-Periode 1921/40 (siehe (31) und (45)). 
3) 
Die beiden dänischen Feuerschiffe: Vyl und Horns-Rev. 
Beob.-Periode 1920/39 (siehe (32)) 
4) 
4 dänische Terminstationen der Internationalen Dampferroute Esbjerg - Harwich: 
Beob.-Periode 1930/39. (siehe (31)). 
5) 
Helgoland-Reede und 4 bzw. 6 Helgoländer Terminstationen. 
Beob.-Periode 1927/44 (siehe (31) und (45)). 
6) 
Sonderbeobachtungsstationen: 
auf Grund zahlreicher POSEIDON-, AUGUSTA- und MAKRELE-Fahrten. 
Beob.-Periode 1919/39 (siehe (31)). 
Die geographische Lage der festen Beobachtungsstationen innerhalb der Deutschen Bucht sind bereits von 
Zorell in Tabellen und Karten wiedergegeben (siehe (16) die Tab. 1 auf S. 5, Frg. 1 auf S. 6 sowie die Angaben auf 
S. 7 und 8; siehe auch unter (30) Jahrg. 1942 die Tab. 1). Die deutschen Feuerschiffsbeobachtungen bilden bei der 
Betrachtung der mittleren hydrographischen Verhältnisse im Oberflächen und Bodenwasser wie bei Zorell das 
Rückgrat der vorliegenden Untersuchung. Die Ergebnisse der hydrographischen Momentanbilder auf Grund der 
einzelnen Forschungsfahrten müssen auf den berechneten mittleren Zustand bezogen werden. Daher ist es notwen 
dig, einige Angaben und kritische Bemerkungen über die Bearbeitung des benutzten Tatsachenmaterials zu ma 
chen, damit man von vornherein den Wert der Mittelwerte und seiner Abweichungen festlegt. Dazu benutzen wir 
die Tabelle 3. 
1) Tabellarische Zusammenfassungen (siehe Tab. 4, 5 (Anhang), 6*, 7*) enthalten langjährige Monats- und 
Jahresmittel für Temperatur und Salzgehalt des Oberflächen- und Bodenwassers sowie ihre mittleren und ab 
soluten Extreme bei den Nordseefeuerschiffen innerhalb der Beobachtungsperiode 1920/42. Diese Beobach 
tungsreihen sind Auszüge aus etwa 150 hydrographischen Grundtabellen für die einzelnen Feuerschiffe, 
welche aus Raumersparnis hier nicht wie bei Zorell (siehe (16) auf S. 60 bis 69) abgedruckt werden können. 
Diese langjährigen Mittel sind in sich heterogen und daher nur zum Teil unter sich vergleichbar, da ihre Beob 
achtungsperioden verschieden lang sind und diese wieder zum Teil erhebliche Beobachtungslücken aufweisen. 
Besonders die Bodenwasserbeobachtungen bei Borkumriff, Elbe 1 und Amrumbank konnten nur zu rund 80 
bzw. 65 bzw. 41 % ausgewertet werden, während sich die Gesamtausfälle bei den Oberflächenbeobachtungen 
zwischen den Werten 0 % (bei Elbe 2) und 17 % (bei Elbe 3) bewegen (siehe auch Tab. 8). Über die Aufstellung 
der oben erwähnten Grundtabellen ist folgendes zu sagen: Unsichere Mittelwerte wurden besonders gekenn
	        
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