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Teil C - Anhang zur Untersuchung der Schutzgüter
steht. Das Rohr sollte am Ende mit wasserfestem Klebeband/Silikondichtmasse verschlossen
sein, damit auch die Steckerverbindungen geschützt sind).
Es sollten drei Mikrofone in Abhängigkeit der schiffstechnischen Voraussetzungen in einer
Höhe von max. 5 m über der Wasseroberfläche angebracht werden (z. B. an der Reling des
Erfassungsschiffes). Idealerweise sollten die Mikrofone nicht in der Nähe des Schiffsgenerators
und des Schiffsradars befestigt sein. Es soll jeweils ein Mikrofon auf der Backbord- und
auf der Steuerbord-Seite installiert werden. Ein drittes, in Richtung Heck des Schiffes gerichtetes
Mikrofon zeigt in einem 45°-Winkel schräg nach unten und ist ggf. mit einer Reflektorplatte
zu versehen.
Einstellung des Fledermaus-Detektors:
An allen verfügbaren Detektor-Systemen lässt sich eine Vielzahl an Einstellungen vornehmen,
daher ist es schwer, allgemeine Einstellungsvorgaben zu machen. Grundsätzlich ist sicherzustellen,
dass das gesamte, potentiell im Untersuchungsgebiet vorkommende Artenspektrum
erfasst wird. Beispielhaft sollen hier die Einstellungen für das Avisoft-System dargestellt
werden:
Im Onshore-Bereich existieren standardisierte Vorgaben für die Einstellungen der Fledermaus-Detektoren
am Avisoft-System, die (leicht verändert) als Richtlinie für die Erfassung von Fledermäusen
im Offshore-Bereich gelten sollen (BMU-Projekt „Reduktion des Kollisionsrisikos
von Fledermäusen an Onshore-Windenergieanlagen (RENEBAT II)“, FKZ: 0327638C, Laufzeit:
01.09.2011-31.08.2013). Werden andere Erfassungssysteme als das Avisoft System im Rahmen
der Offshore-Untersuchungen eingesetzt, so ist sicherzustellen, dass sie den hier vorgegebenen
Anforderungen und Einstellungen entsprechen (s. Abb. 12).