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Full text: Standard

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Teil A - R a h m e n b e d i n g u n g e n 
2 Potentielle Belastungsrisiken 
In der aktuellen Diskussion sind über mögliche Auswirkungen von Offshore-Windenergie- 
anlagen (WEA) auf die marine Umwelt verschiedene Belastungsrisiken für die Bauphase, die 
Betriebsphase und für die Rückbauphase identifiziert worden. Sie werden im Folgenden in 
Stichworten aufgeführt: 
2.1 Bauphase 
• Visuelle und auditive Belastungen durch Bauaktivitäten. 
• u. a. Schall- und Lichtemissionen durch am Bau beteiligte Fahrzeuge und Maschinen bzw. 
Errichtungsprozesse. 
• Vorübergehender/dauerhafter Verlust von Lebensräumen (z. B. Rast-, Mauser- und/oder 
Nahrungsgebiete) durch Bauaktivitäten. 
• Schadstoffemissionen. 
• Trübung des Gewässers durch Sedimentfahnen aufgrund von Fundamentierungsarbeiten, 
bei der Kabelverlegung und bei dem Abstützen und Verankern von Fahrzeugen und Ma 
schinen auf dem Meeresgrund. 
2.2 Betriebsphase 
• Visuelle Belastungen und Belastungen durch Geräuschemissionen durch den Betrieb der 
WEA. 
• Schattenwurf durch die Rotorblätter. 
• Vibrationen. 
• Zusätzliche elektrische und magnetische Felder. 
• Inanspruchnahme der benötigten Flächen durch die Infrastruktur (Fundamente, Kabel). 
• Möglichkeit des Austretens von Schadstoffen (Öle, Fette). 
• Veränderung von Sedimentverteilung, -dynamik. 
• Veränderung von vorhandenen Strömungsverhältnissen. 
• Mögliche Auswirkungen auf die Qualität der Wasserbeschaffenheit. 
• Kollisionen mit WEA (Vogelschlag) bei Flugbewegungen. 
• Barrierewirkung für die Tierwelt (z. B. bei Vögeln Barrierewirkung auf „Zugstraßen“ oder 
„Zerschneidung“ der Verbindungen zwischen verschiedenen Rast- und/oder Nahrungs 
gebieten). 
• Scheuchwirkung (z. B. bei Vögeln langfristiger Verlust von Rast- und Nahrungsgebieten). 
• Belastungen durch Wartungs- und Reparaturmaßnahmen. 
2.3 Rückbauphase 
• Visuelle und auditive Belastungen durch die Rückbauaktivitäten. 
• Belastungen durch am Rückbau beteiligte Fahrzeuge und Maschinen. 
• Verlust von Lebensräumen (Rast- und Nahrungsgebiete) durch Rückbauaktivitäten. 
• Schadstoffemissionen. 
• Trübung des Gewässers durch Sedimentfahnen beim Rückbau der Fundamente, bei der 
Kabelhebung und bei dem Abstützen und Verankern von Fahrzeugen und Maschinen auf 
dem Meeresgrund.
	        
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