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Full text: Standard

Teil B - Technische Anleitung zur Untersuchung der Schutzgüter 
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Basisaufnahme 
Bauphase Betriebsphase 
Methode 
(Fortsetzung) 
• Bei der Wahl der Geräte und der Geräteeinstellungen ist auf die Vergleichbarkeit der 
Ergebnisse zu achten. Der Filter für Seaclutter (SEA) und Regen (RAIN) ist auf 0 zu 
setzen. Der GAIN-Filter ist individuell für jedes Radargerät zu bestimmen. Grund 
sätzlich soll der höchstmögliche GAIN verwendet werden, der zu keinen Störungen 
im Radarbild führt. Die gleichen Radargeräteeinstellungen sind während des ge 
samten Untersuchungszeitraums beizubehalten. 
• Der Original-Radarbildschirm ist möglichst verlustfrei auf einen PC mit geeigneter 
Software zur Erfassung und Auswertung von Radaraufnahmen zu übertragen. 
• Bei der Erfassung von Plattformen wird alternativ der Einsatz eines Fixed Pencil 
Beam Radars empfohlen (Radar mit feststehender Parabolantenne). Methodik und 
Auswertung sind mit dem BSH abzustimmen (vgl. Dittmann et al. 2013, Kulemeyer 
et al. 2011, Neumann et al. 2009). 
Horizontalradar: 
• Ziel: Erfassung von Flughchtungen und Aus 
weichbewegungen. 
• Erfassungsbedingungen: Abhängig von den 
schiffstechnischen Voraussetzungen können die 
Untersuchungen bis max. 3 Bft und einer Wellen 
höhe bis 0,5 m durchgeführt werden. Bei der Er 
fassung von Plattformen sind die Unter 
suchungen auch bei höherer Welle möglich. 
• Anforderungen an das Radargerät: Hohzontal- 
radar mit einer Leistung von mind. 25 kW 
(X-Band-Radar). Spezifikationen s. Vertikalradar. 
• Standardarbeitsbereich (Range): 3 km. Nur für 
gezielte Beobachtungen (Ausweichbewegungen) 
darf hiervon abgewichen werden. 
• Bei der Wahl der Geräte und der Geräteeinstel 
lungen ist auf die Vergleichbarkeit der Ergebnisse 
zu achten. 
• Bei der Erfassung von Plattformen ist alternativ 
der Einsatz eines Radargeräts mit rotierender 
Parabolantenne empfohlen. Methodik und Aus 
wertung sind mit dem BSH abzustimmen 
(vgl. Hill et al. 2013, Hill et al. 2012). 
Darstellung 
der Ergeb 
nisse 
Darstellung der Ergebnisse der Radarbeobachtung: 
• Für die Höhenverteilung ist eine Distanzkorrektur unabdingbar. Diese berücksichtigt 
Erfassbarkeit und Volumen des Radarstrahls und wird für jedes Radargerät indi 
viduell berechnet (s. S. 63). 
• Ergebnisdarstellung als Echos pro Stunde und Kilometer (z. B. Liecht! & Schmal 
johann, 2007)
	        
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