accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Standard Konstruktion

38 
Teil B - Nachweise und G e n e h m i g u n g s e r f o r d e r n i s s e 
Nachweise im Grenzzustand der Ermüdung (Fatigue Limit State - FLS): 
• Im Rahmen der Nachweisführung ist im Rahmen der Ermüdungsnachweise neben den Be 
stimmungen bauaufsichtlich eingeführter Regeln der Technik besonderen Aspekten der 
Ermüdung von Offshore-Bauwerken angemessen Rechnung zu tragen. Besondere Rand 
bedingungen, wie der Einsatz im Meerwasser der Nord- und Ostsee (vergleiche Regelun 
gen im Offshorebereich für Korrosion), unter freier Korrosion oder Aspekte in Bezug auf die 
erhöhten Lastwechselzahlen (vergleiche DIBt-Richtlinie für Windenergieanlagen) sind durch 
geeignete Maßnahmen im Entwurf zu berücksichtigen. 
• Ergänzungen zu den Nachweisen im Grenzzustand der Ermüdung: s. Anhang 4 (für Off- 
shore-WEA) und Anhang 5 (für Offshore-Stationen) 
Nachweise im Grenzzustand der Gebrauchstauglichkeit (Serviceability Limit State - SLS): 
• Begrenzung der Verformungen, ggf. Beschleunigungen, 
• Begrenzung der Betondruckspannungen, der Beton- bzw. Spannstahlspannungen und der 
Dekompression und 
• Begrenzung der Betonrissbreiten. 
Nachweise der Dauerhaftigkeit: 
• Nachweis des Korrosionsschutzkonzeptes: 
- kathodischer Korrosionsschutz mit Opferanoden in Kombination mit Beschichtungen 
oder durch Fremdstromanlagen und 
- Beschichtungen 
- Abrostungszuschläge an besonders beanspruchten Bereichen. 
Nachweise im Grenzzustand der außergewöhnlichen Beanspruchung (Accidential Limit 
State-ALS): 
• sofern solche gegeben sind. 
Bewertung der schiffskörpererhaltenden Eigenschaften der Tragstruktur: 
• geeigneter Nachweis der potenziellen Schiffshüllenbeschädigung bei Kollision manövrier 
unfähiger Schiffe mit Trag Strukturen der Offshore-WEA 
Besonderheiten beim Nachweis von Stahlkonstruktionen: 
• Beim Stabilitätsnachweis von Kreiszylinderschalen darf nach der Richtlinie „Windenergie 
anlagen - Einwirkungen und Standsicherheitsnachweise für Turm und Gründung“ des DIBt 
(Oktober 2012) verfahren werden. 
• Beim Nachweis im Grenzzustand der Ermüdung ist bei gerammten Pfählen (auch bei Mono- 
piles) der Schädigungsanteil aus der Rammung selbst zu berücksichtigen. 
• Bei der Bemessung insbesondere der Scherrippen (shear keys) in einer Grout-Verbindung 
darf eine mögliche Überlagerung von Biegemomenten und Vertikalkräften nicht vernachläs 
sigt werden. Sowohl die Auswahl der Materialien wie auch die Bemessungsnachweise un 
terliegen einer Zustimmung im Einzelfall (ZiE) durch die Zulassungsbehörde. 
• Der statische Nachweis von Grouted-Joint-Verbindungen kann gemäß den Empfehlungen 
des GL oder des DNV mit Hilfe der Finite-Elemente-Methode geführt werden, er ist ggf. 
durch Laborversuche eines anerkannten Prüfinstituts zu bestätigen.
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.