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Volltext : Standard Konstruktion

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Anhang

Dynamische  Belastungen  des  Baugrunds
Aus  hochfrequenten  periodischen  (Schwingungen)  oder  kurzzeitigen  transienten  Einwirkungen ­
  (Stöße)  resultierende  hohe  Spannungsänderungsrate  im  Boden,  die  bewirkt,  dass  Trägheitskräfte ­
  nicht  vernachlässigt  werden  können  und  mit  denen  im  Wesentlichen  kleine,  volumenkonstante ­
  und  quasi-elastische  Deformationen  erzeugt  werden.
Entwurfsgrundlagen  (Design  Basis)
Zusammenstellung  relevanter  Grundlagendokumente  und  Konstruktionsregeln  sowie  anzuwendende ­
  Normen  und  Richtlinien  und  deren  Hierarchie.
Ereignis
Ein  Ereignis  bzw.  Notfall  ist  eine  akute  Gefährdung  von  Menschen  oder  Sachgütern  und/oder
eine  akute  Gefährdung  oder  Störung  insbesondere  technischer  Prozesse  und  Infrastrukturen,
die  für  die  Erhaltung  der  Funktionsfähigkeit  des  Bauwerks  von  Bedeutung  ist  und  den  regulären ­
  Betriebsablauf  stört  oder  unterbricht.
Errichtung
Die  Errichtung  bezeichnet  die  physische  Umsetzung  der  Komponenten  in  die  maritime  Umwelt ­
  vom  Basishafen  bis  zum  Standort  des  Bauwerkes  in  der  See.
Errichtungshandbuch
Das  Errichtungshandbuch  stellt  eine  nachvollziehbare  und  plausible  Darstellung  der  vorgesehenen ­
  Arbeitsvorgänge  einschl.  der  technischen  Randbedingungen  dar,  beginnend  mit  der
Verladung  der  Komponenten  auf  die  Transportschiffe  im  Basishafen  (letzter  Hafen  vor  dem
Aufstellungsort)  bis  zum  Abschluss  der  Errichtung  wie  z.  B.  das  Einziehen  des  Seekabels
durch  das  sog.  „J-Tube“  der  Offshore-WEA  bzw.  der  Plattform  für  ein  Umspannwerk.  Es  dient
insbesondere  der  Darstellung  und  Prüfung  des  Ablaufes  zur  Errichtung  des  Bauwerkes.
Errichtungsplanung
Die  Errichtungsplanung  folgt  in  der  Regel  nach  der  Erstellung  des  Errichtungshandbuchs  und
liefert  Dokumente,  nach  denen  Verfahren  durchgeführt  und  Bauteile,  die  für  die  Errichtung  verwendet ­
  werden,  gebaut  und/oder  montiert  werden  können.  Der  Detailierungsgrad  der  Errichtungsplanung ­
  richtet  sich  nach  vorhanden  Zulassungen  und  geprüften  Verfahren,  d.h.  dass
z.  B.  Installationsschiffe  innerhalb  ihrer  Bedienungsvorschriften  (z.  B.  Klasse  -  Zertifikat)  nicht
gesondert  nachgewiesen  und  geprüft  werden  müssen.
Erstaudit
Das  Erstaudit  soll  ein  aussagekräftiges  Gesamtbild  vermitteln,  inwieweit  das  Managementsystem ­
  in  der  betrachteten  Einrichtung  verankert  ist.  Ferner  soll  die  fachliche  Qualifikation  des
Betriebes  für  die  anstehende  Aufgabe  überprüft  werden.
Eurocode
Übergreifende  Bezeichnung  für  die  Normenserien  aus  DIN  EN  199x  mit  ihren  nationalen
Anhängen  und  ergänzenden  Regeln  in  Normen  und  den  normativen  Verweisen  in  der  jeweils
veröffentlichten  Fassung  (Weißdruck)
Fachplaner  für  Geotechnik
Sonderfachmann  mit  Sachkunde  und  Erfahrung  auf  dem  Gebiet  der  Geotechnik,  dem  die
geotechnische  Entwurfsbearbeitung  obliegt.  Erstellt  auf  Seiten  des  Entwurfsverfassers  die
geotechnischen  Planungsbeiträge  für  die  Gründung  der  Bauwerke  (muss  nachweislich  fachkundig ­
  und  erfahren  auf  dem  entsprechenden  Gebiet  der  Geotechnik  sein  (-►  BSH  Standard
Baugrunderkundung,  Teil  C  4.1).
            
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