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Full text: Standard Konstruktion

Anhang 
101 
3-I.4 Zyklische Einwirkungen auf Messmasten, Kabeltürme und vergleichbare Strukturen 
Messmasten, Kabeltürme und vergleichbare Strukturen sind hinsichtlich der zyklischen Ein 
wirkungen beim Entwurf der Gründungselemente je nach Bauart und Belastungsspektrum 
entsprechend den Vorgaben und Regelungen unter Ziffer 3-I.2 oder 3-I.3 zu behandeln. 
Anhang 3-II Nachweise der Grenzzustände für Gründungselemente unter Einbezie 
hung zyklischer Einwirkungen 
3-11.1 Vorbemerkungen 
Für Flach- und Tiefgründungen von Offshore-Bauwerke ist der Nachweis der Grenzzustände 
der Tragfähigkeit und der Gebrauchstauglichkeit unter Berücksichtigung der Besonderheiten 
zyklischer Einwirkungen zu erbringen. Ausgehend von bisherigen allgemeinen Erfahrungen 
und hilfsweise dem Stand von Wissenschaft und Technik werden nachfolgend Flinweise zu 
Nachweisverfahren gegeben. 
Soweit für den Nachweis zyklische Laborversuche verwendet werden, sind sie in enger 
Abstimmung zwischen dem Sachverständigen für Geotechnik und dem Verfasser des Grün 
dungsentwurfs zu planen und durchzuführen. Eine entsprechende Dokumentation ist 
Bestandteil des Nachweises für die Ausführungsplanung zur 2. Freigabe. Näheres zu zykli 
schen Laborversuchen regelt der Standard Baugrunderkundung. 
3-II.2 Flachgründungen (Schwergewichtsgründung) 
Für den Nachweis der Tragfähigkeit von Flachgründungen mit Hilfe der üblichen Verfahren der 
Geotechnik kann die Verminderung der Tragfähigkeit vereinfacht mit Hilfe zyklischer Scherver 
suche an undrainierten Bodenproben beurteilt werden (z. B. im zyklischen Triaxialversuchsge- 
rät; siehe dazu auch Savidis & Schuppe, 1982). 
Der Nachweis der Gebrauchstauglichkeit der Flachgründung kann mit den in Kap. E 4 der 
Richtlinie „Baugrunddynamik“ des AK 1.4 der DGGT gegebenen Empfehlungen erfolgen. Die 
dort aufgeführten Beispiele können sinngemäß auf Flachgründungen von Offshore-WEA über 
tragen werden. 
Über die grundsätzlichen Entwurfsregeln in der DIN EN 1997 (EC 7-1) und DIN 1054 hinaus ist 
sicherzustellen, dass eine Erosion des Bodens unter dem Fundament durch zyklische Einwir 
kungen nicht auftreten kann. Für Flachgründungen ohne ausreichend tiefreichende umlau 
fende Schürze bedeutet dies in der Regel, dass auch infolge der ungünstigsten Kombination 
aus charakteristischen ständigen und veränderlichen Einwirkungen eine klaffende Fuge nicht 
auftreten darf. 
3-II.3 Pfahlgründungen 
3-11.3.1 Axiale zyklische Einwirkungen 
Bezüglich der Nachweisverfahren und -formate wird auf EA-Pfähle verwiesen. 
Es wird darauf hingewiesen, dass die dort erwähnten Verfahren zunächst nur innerhalb von 
Forschungsprojekten überprüft und dabei teils an Modell- und Großversuchen kalibriert wor 
den sind und projektspezifische Anwendungserfahrungen noch nicht vorliegen.
	        
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