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Full text: Standard Baugrunderkundung

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Teil B - Mindestanforderungen an die geologische Erkundung 
Tabelle 3: Anforderung an die Echolotvermessung. 
Geologische Erkundung 
Überwachung 
Ziele 
• Überblick über die bathymetrischen 
Verhältnisse 
• Erfassung der lokalen Tiefenänderun 
gen (mögliche Kolkbildung) 
Umfang 
• Flächendeckend 
• im lokalen Umfeld der Gründungsele 
mente der Offshore-Bauwerke 
Zeitrahmen 
• Einmalig 
• Die ersten Jahre nach Fertigstellung 
1 mal pro Jahr, jeweils im Frühjahr 
Methode 
• Fächerecholot (Multi-Beam Echosoun- 
der, MB ES) 
• Positionierung besser als 5 m + 5 % 
der Wassertiefe sowie 
• Genauigkeit für reduzierte Tiefen nach 
IHO (2008) für Order 1 b Surveys 
• Fächerecholot (Multi-Beam Echosoun- 
der, MB ES) 
• Positionierung besser als 5 m + 5 % 
der Wassertiefe sowie 
• Genauigkeit für reduzierte Tiefen nach 
IHO (2008) für Order 1 a Surveys 
Ergebnis 
darstellung 
• Bathymetrische Karte der vermesse 
nen Bereiche 
• Wassertiefen müssen wasserschall 
laufzeitbereinigt und auf SKN (LAT) 
bezogen dargestellt werden 
(Beschickung) 
• Daten sind zusätzlich in digitaler Form 
und mit ausreichender Dokumentation 
abzuliefern 
• Bathymetrische Karte der vermesse 
nen Bereiche 
• Wassertiefen müssen wasserschall 
laufzeitbereinigt und auf SKN (LAT) 
bezogen dargestellt werden 
(Beschickung) 
• Daten sind zusätzlich in digitaler Form 
und mit ausreichender Dokumentation 
abzuliefern 
Tabelle 4: Anforderungen an die Seitensichtsonar (SSS)-Untersuchungen. 
Geologische Erkundung 
Überwachung 
Ziele 
• Überblick über die vorkommenden Sedi 
menttypen und -Strukturen. 
• Verifizierung bzw. Kalibrierung der Inter 
pretation durch Greiferproben („ground 
truthing“) 
• Erfassung von Erosionsflächen bzw. 
Kolken und Hindernissen. 
• Verifizierung bzw. Kalibrierung der Inter 
pretation durch Greiferproben („ground 
truthing“) 
Umfang 
• Profile entsprechend der seismischen 
Vermessung oder flächendeckend über 
das Offshore-Baufeld 
• In Gebieten mit heterogener Sediment 
bedeckung flächendeckend 
• im lokalen Umfeld der Gründungsele 
mente der Offshore-Bauwerke 
Zeitrahmen 
• Einmalig 
• Die ersten Jahre nach Fertigstellung 
1 mal pro Jahr, jeweils im Frühjahr 
Methode 
• Frequenz 100 kHz oder höher 
• Messbereich maximal 2 x 100 m 
• Erkennung von Objekten > 1 m Kanten 
länge 2 
• Digitale Aufzeichnung 
• Fahrgeschwindigkeit max. 4 kn, sofern 
die eingesetzten Geräte nachweislich 
nicht höhere Fahrgeschwindigkeiten zu 
lassen 
• Positionierung des Gerätes besser als 
10 m 
• Frequenz 100 kHz oder höher 
• Messbereich maximal 2 x 75 m 
• Erkennung von Objekten > 1 m Kanten 
länge 2 
• Digitale Aufzeichnung 
• Fahrgeschwindigkeit max. 4 kn 
• Positionierung des Gerätes besser als 
10 m 
in Anlehnung an IHO (2008) für Special Order Surveys.
	        
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