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Full text: Untersuchungen historischer hydrographischer Daten des nördlichen Europäischen Nordmeeres im Hinblick auf moderne Vorstellungen zur Wassermassenbildung und Zirkulation

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vitch-Rücken mit einer Schwellentiefe von ca. 2500 m das Lofoten 
becken von der Grönlandsee. 
Die Grönlandsee wird im Norden auf der östlichen Seite vom 
Yermak-Plateau, das sich bis auf eine Tiefe von 800 m erhebt und 
westlich davon vom Lena-Graben, der an seiner tiefsten Stelle 4200 m 
mißt, begrenzt. Südlich davon schließt sich, von Nordwest nach 
Südost verlaufend, die Spitzbergen-Bruchzone an. Darauf folgt die 
Molloy-Bruchzone mit der größten Tiefe des Europäischen Nordmeeres. 
Sie beträgt 5601 m (ANONYM, 1985). Der grönländische Schelf im 
Westen der Grönlandsee zeichnet sich durch viele Senken und canyon 
artige Einschnitte aus. Zwischen Knipovitch-Rücken und Grönland 
schelf liegt südlich der Molloy-Bruchzone das nördliche Becken der 
Grönlandsee, das Boreas-Becken. Es ist im Durchschnitt 3100 m tief. 
Das südlich davon gelegene, größere und tiefere Grönlandbecken, 
dessen mittlere Tiefe 3600 m beträgt, wird durch die Grönland-Bruch— 
zone vom Boreas-Becken getrennt. Die Grönland-Bruchzone mit Tiefen 
von weniger als 2000 m verläuft von Nordwest nach Südost. 
Das Grönlandbecken seinerseits ist im Süden durch die Jan 
Mayen-Bruchzone von der Islandsee getrennt. Westlich des Jan Mayen- 
Rückens liegt das Island-Plateau, das eine Tiefe von über 2000 m 
aufweist. Darauf folgt der Kolbeinsey-Rücken, die Spar-Bruchzone und 
das westliche Becken der Islandsee, dessen Tiefe ca. 1600 m beträgt. 
Der Kolbeinsey-Rücken weist sehr geringe Wassertiefen von zum Teil 
weniger als 40 m Tiefe auf (PERRY et al., 1980). In der Spar-Bruch 
zone, die südlich des Kolbeinsey-Rückens liegt, beträgt die Maximal 
tiefe mehr als 2400 m.
	        
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