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Die Vorticity-Gleichung lautet dann:
a/at(?-t-2n) 4- vx [(?-*- 2n)xu]= 1 /p'vpxvp
öder _
d/dt(^-t-2n)«[(?-i-2n>V]u+1 /p'vpxVp (3)
(a) (b)
Die absolute Vorticity kann sich entlang einer Bahnlinie durch
Wirbeldehnung (tilting und Stretching, Term a), oder durch barokline
Verdrehung (baroclinic torques, Term b) verändern.
Eine Strömung, in der die Isopyknen und Isobaren nicht parallel
zueinander verlaufen, so daß VpxVp^O , wird als baroklin be
zeichnet. Wenn VpxVp = O ist, spricht man von einer barotropen
Strömung. Die nichtlinearen Advekt ions terme, die einen Teil der
totalen Ableitung ö/dt bilden, verteilen nur Vorticity von einem
Ort zum anderen um. Wenn über ein abgeschlossenes Volumen integriert
wird, verschwindet ihr Beitrag, wie auch der der Wirbeldehnung.
III) Potentielle Vorticity
Um Aussagen über das Strömungsfeld machen zu können, wird
nachfolgende Betrachtung angestellt.
Die Zirkulation F relativ zu einem rotierenden Koordinaten
system ist so definiert:
r=/u*dP=//?»ndA (4)
c s
C ist die materielle Fläche des Flüssigkeitselementes, dl ist ein
Element der Weglänge und S ist die Oberfläche des Körpers mit der
nach außen gerichteten Normalen n .
Weiterhin wird die folgende Beziehung verwandt:
d/dt / /R*ndA = //dR/dt*ndA-//[R‘7u>ndA
S S s
Sie gilt für einen beliebigen Vektor R .
Integriert man die Gleichung (3) Uber S und benutzt die zuvor
beschriebene Beziehung, erhält man eine Verallgemeinerung von
Kelvin's Theorem für ein geschichtetes, rotierendes Fluid:
d/dt[T -+- / /2n*ndA] = //1 /p > (VpxVp) , ndA (5)
s s
Die lokale, oder relative Zirkulation T verändert sich einmal
durch barokline Effekte und zum anderen durch Veränderung der
planetarischen Zirkulation _ _
f S 2 fi*n d A
s