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westliche Randstrom. Er wird nur in der Salzgehaltsverteilung
unterhalb 1900 m sichtbar.
Vor der Küste Spitzbergens erkennt man in diesem Tiefenbereich
eine schmale Region mit Salzgehalten von weniger als 34,92 (Abb.
Nr. 33). Bei 78° N erreicht sie ihre maximale Breite von ca. 80 km.
Westlich dieser Region steigt der Salzgehalt auf Werte zwischen
34,92 und 34,94. Nördlich von 79° N liegen keine Daten vor.
Abb. 34 : pot. Vorticity zwischen den Dichteflächen io ->j
Sigma(S,0,p) = 28,05 und 28,08
Die Darstellung der Zirkulation durch die Verteilung der poten
tiellen Vorticity läßt sich auch für den Nachweis von Randströmen
verwenden (Abb. Nr. 34). Boden- oder Seitenreibung macht sich bei
den Randströmen in diesem Meeresgebiet zwischen 77° und 80° N nicht
bemerkbar, da die Ströme, obwohl sie als Randströme bezeichnet