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Wasser mit einem Salzgehalt von mehr als 34,95 reicht von Osten
kommend in die nördliche zentrale Grönlandsee bis beinahe an die
"outcrop”-Region heran.
Das abgekühlte, salzreiche AW gelangt bis an die westlichen
Randgebiete des Wirbels in der zentralen Grönlandsee. Über diesem
modifizierten Wasser liegt kälteres, salzarmes PW. Damit sind die
Voraussetzungen zur Tiefenwasserbildung nach CARMACK und AAGAARD
(1973 ) in diesem Gebiet der Grönlandsee erfüllt (vgl. Kapitel 3,
Abschnitt 4).
Die Verteilung der potentiellen Vorticity zwischen den Dichte
flächen Sigma(S,0,p) = 27,90 und 27,95 (Abb. Nr. 28) zeigt, daß im
Bereich des Mohn- und des Knipovitch-RUckens, südlich und westlich