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weisen in ihren Arbeiten auf die möglichen Fehlerquellen und die
erreichbare Genauigkeit hin. Diese beträgt etwa 0,1° C.
Ca. 10 % der Daten dieses Datensatzes sind fehlerhaft. Sie wurden
nicht bearbeitet, da sie den unten aufgeführten Qualitätskriterien
entsprachen.
Die Genauigkeit der Daten des DHI-Schöpferdatensatzes ist bei den
Temperaturwerten besser als 0,005° C und bei den Salzgehaltswerten
ebenfalls besser als 0,005 (DEUTSCHES HYDROGRAPHISCHES INSTITUT,
1986).
Der WDC-Datensatz ist in seiner Qualität nicht so gut wie der
DHI-Schöpferdatensatz. Die Genauigkeit der Temperaturwerte beträgt
0,02° C. Die Salzgehalte wurden früher nach Verfahren von MOHR
(1856) und KNUDSEN, FORCH und SÖRENSEN (1902) bestimmt. Später
wurden Salinometer eingesetzt. Bei ihnen wird durch Messung der
elektrischen Leitfähigkeit des Seewassers der Salzgehalt ermittelt.
Die Genauigkeit der Meßverfahren liegt bei ca. 0,01.
Um bestimmte Merkmale der Temperatur- und Salzgehaltsverteilungen
noch eindeutig erfassen zu können, müssen die Meßfehler geringer als
die vorhandenen Differenzen sein. Im Tiefenwasserbereich muß die
Genauigkeit der Temperatur besser als 0,05 und die des Salzgehalts
besser als 0,02 sein. Bis auf die LANCE-Daten, deren Genauigkeit
nicht in Erfahrung gebracht werden konnte, erfüllen die Daten diese
Anforderung.
4.4 Bearbeitung
Die Zahl der Stationen ist zu groß, um jede Station individuell
auf Fehler überprüfen zu können. Offensichtlich völlig falsche Daten
wurden von der Verarbeitung ausgeschlossen, in dem in den benutzten
Programmen Minimal- und Maximalwerte für die verschiedenen Parameter
wie Temperatur, Salzgehalt und Dichte vorgegeben wurden. Dieses
Verfahren eliminiert nur die schwerwiegendsten Fehler.
Bei dem Entwurf der Horizontalverteilungskarten ergaben sich
mehrere Probleme. Betrachtet man die T/S-Diagramme der Daten aus
vier ausgewählten Gebieten (Abb. Nr. 13- 16) erkennt man, daß in dem
ca. 2 000 000 km a großen Meeresgebiet stark ausgeprägte regionale
Unterschiede vorhanden sind. Deshalb kann die Wahl der Tiefenbe
reiche nicht allen Gegebenheiten Rechnung tragen.
Die Tiefenbereiche wurden anhand der Daten der vier ausgewählten
Gebiete so festgelegt, daß mit ihnen die charakteristischen Eigen
schaften der in diesem Gebiet vorhandenen Wassermassen möglichst gut
erfaßt wurden.