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Full text: Untersuchungen historischer hydrographischer Daten des nördlichen Europäischen Nordmeeres im Hinblick auf moderne Vorstellungen zur Wassermassenbildung und Zirkulation

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4. Der historische Datensatz 
4.1 Herkunft und Art der Daten 
Als Grundlage für die Untersuchungen über die ozeanographischen 
Verhältnisse im nördliche Europäischen Nordmeer dienten alle verfüg 
baren Schöpferdaten aus den Jahren 1900 bis 1984. Hauptsächlich 
handelt es sich hierbei um Daten aus dem World Data Center (WDC) in 
Washington, D. C. (USA). Diese Daten liegen im ICES-Format (ICES, 
1979) auf Magnetband vor. Es gelang nicht, Schöpferdaten aus 
folgenden Gebieten zu erhalten a) 68° N - 69° N, 10° E - 12° E, b) 
69° N - 70° N, 10° E — 20° E. Da Stationen nach 1975 auf diesem 
Magnetband nicht enthalten waren, wurde Anfang 1984 ein 
Ergänzungsband mit neueren Daten angefordert. In ihm sind keine 
Daten nach 1975 vorhanden. Es werden nur zurückliegende Jahre 
ergänzt. 
Um die wenigen historischen Daten im Bereich der Fram-Straße und 
vor Ostgrönland zu ergänzen und ihre Aussagekraft zu untermauern, 
wurde ein Schöpferdatensatz des Deutschen Hydrographischen Instituts 
(DHI) in den vorhandenen Datensatz eingefügt. Dieser Datensatz 
enthält Daten mehrerer Schiffe von Fahrten ins Europäische Nordmeer 
in den Jahren 1980 — 1984. Es handelt sich hierbei um Schöpferdaten 
des schwedischen Eisbrechers YMER von 1980, der RV KNORR von 1981, 
der CSS HUDSON und FS METEOR von 1982, der USCGC N0RTHWIND und der 
DPVFS POLARSTERN von 1983 und 1984. 
Zusätzlich zu diesen Daten wurden ca. 200 CTD-Stationen (System 
Neil Brown) der RV LANCE aus den Jahren 1981 und 1982, die den 
Bereich der Fram-Straße abdecken, auf ausgesuchte Tiefenstufen 
reduziert und in den Gesamtdatensatz aufgenommen. 
Die Daten des Ergänzungsmagnetbands, des Schöpferdatensatzes und 
die CTD—Daten wurden ins ICES-Format umgewandelt. Jede Station 
enthält folgende Information: 
1) geographische Breite 
2) geographische Länge 
3) Jahr, Monat und Tag der Probenentnahme 
4) Tiefe 
5) in-situ Temperatur (*) 
6) Salzgehalt (*) 
7) Sauerstoff (*) 
(*) soweit gemessen. 
Alle Salzgehalte seit 1982 sind in der Form der Practical 
Salinity Scale PSS78 (UNESCO, 1981) wiedergegeben. Die älteren
	        
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