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(und der damit verbundenen Produktion von Zellmasse und toxischen
Abbauprodukten) unter den gegebenen Bedingungen verkraften kann
(Ormerod & Efraimsen, 1984). Folglich läßt sich aus den Ergebnis
sen von Experiment 4 schließen, daß bei weiteren Abbauversuchen
mit Bunker C-Öl im batch culture-Verfahren mit der Supplementation
durch 0,01 NP und Spurenelementen die Nachteile des geschlossenen
Systems (s. Fragestellung) auf ein Minimum reduziert werden.
Die Ermittlung persistenter Ölkomponenten, die bei der Überwa
chung des Meeres auf Erdöl-Kohlenwasserstoffe berücksichtigt wer
den müssen, muß aufgrund der vc .-liegenden Ergebnisse in weiteren
Experimenten ausgedehnt werden. Zu berücksichtigen sind auch von
Atlas & Bartha (1973) bereits vorgestellte, und zur Zeit erneut
diskutierte Methoden der Ölbekämpfung: Um einen schnelleren
mikrobiellen Ölabbau zu erreichen werden hierbei Stickstoff- und
phosphorhaltige oleophile Mikroemulsionen eingesetzt (Tramier &
Sirvins, 1983, Bronchard et al., 1985, Halmö, 1985). Diese
Emulsionen vermischen sich aufgrund ihrer lipophilen Eigenschaften
mit dem Ölfilm, stehen somit den abbauaktiven Bakterien unmittel
bar zur Verfügung und bewirkten bei Laborversuchen innerhalb von 7
Tagen einem Ölabbau von 60 - 80 %.
Außerdem besteht die Möglichkeit, daß mit diesen oleophilen
Nährstoffen versehene Ölrückstände illegal in das Meer geleitet
werden, um eine schnellere Ölalterung bis zur "Unkenntlichkeit" zu
erreichen. Hier sind Untersuchungen wichtig, die den Ablauf eines
solcherart supplementierten Abbaus dokumentieren, um Veränderungen
des Öls Vorhersagen zu können.
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