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Volltext: Biologischer Abbau von Erdölkohlenwasserstoffen in der Nordsee unter besonderer Berücksichtigung von schwer abbaubaren Komponenten, die als Leitsubstanzen für die chemisch analytische Überwachung der Meeresumwelt dienen sollen

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Die Zunahme einiger Substanzen (mit + gekennzeichnet) ist zur 
Zeit noch nicht erklärbar. Weitere Analysen sind erforderlich, um 
festzustellen, ob Meßfehler vorliegen oder ob es sich tatsächlich 
um eine Zunahme handelt. 
Die Ergebnisse der GC-MS-Analysen der Restöle des Bunker C-Ab- 
baus von Experiment 3 (s. Tab. 4) zeigten z. T. starke Abweichung 
en von den Ergebnissen des ersten Experiments. 
Im unsupplementierten Ansatz war z. B. der Abbau des 3-Methyl- 
Phenanthrens um 49 % geringer, der Abbau der Methyl-Dibenzothio- 
phene und Dimethyl-Dibenzothiophene dagegen gleichzeitig um 26 % 
bzw. 40 % höher als im vergleichbaren Ansatz in Experiment 1 
(Tab. 3)- Ebenso unterscheiden sich die Abbauraten von z. B. Pyren 
und Norhopan. 
Eine Supplementierung erweist sich im allgemeinen auch in 
Experiment 3 als abbaufördernd, jedoch sind die Wirkungen in den 
einzelnen Ansätzen, wie auch der Verlauf des gesamten mikrobiellen 
Abbaus (s. o.) ausgesprochen divergent. 
So verzögert z. B. eine Supplementation von 0,01 NP den Abbau 
von Tetramethyl-Phenanthrenen (53,5 %) i. G. zu 0,1 NP um ca. 
40 %. Sind Spurenelemente vorhanden, wird der Abbau dieser methy- 
lierten Phenanthrene in gleichem Maß gefördert. Umgekehrt werden 
Pyren und Hopane stärker abgebaut, wenn die geringste NP-Konzen- 
tration ohne Spurenelemente vorhanden ist.
	        
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