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Full text: Biologischer Abbau von Erdölkohlenwasserstoffen in der Nordsee unter besonderer Berücksichtigung von schwer abbaubaren Komponenten, die als Leitsubstanzen für die chemisch analytische Überwachung der Meeresumwelt dienen sollen

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Experiment 2 
Die gleichen Ansätze wie in Experiment 1, jedoch mit 1000 ml 
Probenwasser, wurden in Schliffstopfenflaschen bei 18°C dunkel in 
kubiert und die Sauerstoffzehrung mit einer Sauerstoffelektrode 
bestimmt. 
Abbildung 5 zeigt den Einfluß der Nährsalze auf die Sauer 
stoffzehrung und damit auch auf den Ölabbau. Dargestellt ist die 
Differenz zwischen der Zehrung im verölten Ansatz mit NP-Zuga*be 
und dem unsupplementierten Parallelansatz (Zehrung [öl+NP] - 
Zehrung [öl]). Deutlich wird die Förderung der Sauerstoffzehrung 
durch NP-Salze bei Inkubation mit Bunker C-Öl und MFO. Die zu Be 
ginn der Inkubation annähernd identische Entwicklung der Bakteri 
enpopulation in den MFO-Ansätzen (Abb. 2, oben) spiegelt sich da 
bei in der bis zum siebten Inkubationstag geringen Differenz der 
Sauerstoffzehrung wieder. 
Anhand der chemischen Analysen wäre im supplementierten Eko- 
fisk-Ansatz eine ähnlich hohe Förderung der Sauerstoffzehrung zu 
erwarten gewesen, wie bei dem MFO und Bunker C. Dagegen ist die 
Zunahme deutlich geringer. Welche Einflüsse hier im einzelnen 
wirksam waren muß in weiteren Untersuchungen geklärt werden. 
Experiment 3 
Ein großer Anteil der öl Verschmutzung der deutschen Bucht 
wurde auf das Einbringen von Bunker C-Olen zurückgeführt (Dahl 
mann. 1985). Dieses 01 enthält einen hohen Anteil hochsiedender 
biologisch schwer abbaubarer Bestandteile. Der Abbau eines solchen 
Öles als Modell fortgeschrittenen Ölabbaus wurde unter Zugabe un 
terschiedlicher Stickstoff- und Phosphorkonzentrationen, sowie der 
Ergänzung durch Spurenelemente genauer untersucht. Das Probenwas 
ser wurde im Sommer mit 50 ppm Bunker c-01 inkubiert, die zugege- 
benen NP-Salzmengen sind Tabelle 2 zu entnehmen.
	        
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